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Umsetzungsdefizite der Verbrauchsgüterkaufrichtlinie in Deutschland

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Thomas Krüger

Gegenstand der Richtlinie 1999/44/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. Mai 1999 zu bestimmten Aspekten des Verbrauchsgüterkaufs und der Garantien für Verbrauchsgüter (Verbrauchsgüterkaufrichtlinie) ist die Harmonisierung der gesetzlichen Gewährleistungsregeln und der selbstständigen Garantien bei Kaufverträgen zwischen einem Unternehmer auf Verkäufer- und einem Verbraucher auf Käuferseite. Der deutsche Gesetzgeber hat sich nicht für eine so genannte 1:1-Umsetzung entschieden, sondern das gesamte Schuldrecht modernisiert, so dass sich die Frage stellt, inwieweit die deutsche Rechtsordnung den Richtlinienvorgaben im Einzelnen gerecht wird. Der Autor hat dies an ausgewählten Beispielen untersucht.

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Inhaltsverzeichnis

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Abkürzungsverzeichnis ............................................................................................. XXI Literaturverzeichnis ................................................................................................. XXV 1. Kapitel: Einführung ................................................................................................... 1 A. Einleitung ............................................................................................................ 1 B. Problemstellung .................................................................................................. 1 C. Gang der Untersuchung ...................................................................................... 3 D. Methodische Vorüberlegungen ........................................................................... 3 2. Kapitel: Hierarchie der Sachmangelkriterien ............................................................ 7 A. Die Vorgaben der Richtlinie und Bestimmung des Richtlinieninhalts............... 7 I. Die Vertragsmäßigkeit im Sinne von Art. 2 ....................................................... 7 1. Pflicht zur Lieferung dem Kaufvertrag gemäßer Güter, Art. 2 Abs. 1 ............... 7 2. Die Vermutungstatbestände des Art. 2 Abs. 2 .................................................... 8 a) Übereinstimmung mit Verkäuferbeschreibung etc. (lit. a)) ................................ 8 aa) Übereinstimmung mit Verkäuferbeschreibung (1. Alt.) ..................................... 8 bb) Vorhandensein von Eigenschaften einer vorgelegten Probe oder eines Musters (2. Alt.)......................................................................................... 9 cc) Das Verhältnis der beiden Alternativen zueinander ........................................... 9 b) Eignung für bestimmten Zweck (lit. b)) ............................................................. 9 c) Eignung für gewöhnlichen Zweck (lit. c)) ........................................................ 11 d) Vorhandensein üblicher Qualität etc. (lit. d)) ................................................... 11 aa) Übliche Qualität und Leistungen ...................................................................... 12 bb) Verbrauchererwartungen hinsichtlich Qualität und Leistungen ....................... 12 (1) Beschaffenheit des Gutes .................................................................................. 13 (2) Öffentliche Äußerungen ................................................................................... 13 3. Die Bedeutung der Ausgestaltung als Vermutungen ........................................ 14 II. Das Rangverhältnis der Kriterien des Art. 2 und Auswirkungen entgegenstehender Parteiabreden ...................................................................... 15 1. Meinungsstand in der Literatur ......................................................................... 15 a) Das Verhältnis der in Art. 2 Abs. 2 lit. c) zu lit. d) genannten objektiven Anforderungen zueinander ............................................................. 15 b) Auswirkungen einer Parteivereinbarung, die hinter den objektiven Anforderungen von Abs. 2 zurückbleibt oder sonst zu diesen in Widerspruch steht ............................................................................................. 17 aa) Erfordernis des Vorliegens der objektiven Kriterien ........................................ 17 bb) Vorrang der...

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