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Das Bild der Frau in den Liedertexten des Flamenco

Adela Rabien

«Carmen» ist für uns der Inbegriff der andalusischen Zigeunerin. Entspricht sie dem Frauenbild, das wir in den Liedertexten des Flamenco finden? In dieser Arbeit werden zuerst die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse gegen den «Mythos Flamenco» abgegrenzt. Es wird nach der Authentizität der Texte gefragt und erläutert, welche Probleme sich ergeben, bis ein Frauentext in eine Sammlung gelangt. Im zweiten Teil der Arbeit wird untersucht, welche Frauenbilder in den Liedertexten tradiert werden: die Geliebte, die Ehefrau, die Mutter, die Schwiegermutter und die Frau allgemein – mit einigen überraschenden Erkenntnissen.

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1.15.4 Vom Duft zum Geschmack 155

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155 que la envidia el mundo entero a mí el sentío, prima, tú me lo quitas. Akio Jino 28 In der Sierra wachsen die Zistrosen, die mit ihren klebrigen Blättern zu jeder Jahreszeit einen starken, weihrauchähnlichen Duft aussenden. Auch der Rosmarin wächst in der Sierra wild, und so tauchen diese endemischen Pflanzen in den Texten auf: Me huele a mí la cara de mi serrana a romero y a jara: sus ojos son dos luceros de la mañana. OrB 575 1.15.4 Vom Duft zum Geschmack. Vom Geruchsinn zum GeschmackŔ sinn ist nur ein kleiner Schritt. Der Mann will die Geliebte nicht mehr nur riechen, sondern geradezu verspeisen: Sin duda que tu padre fue confitero y te hizo los labios de caramelo. FC 276, OrB 475 Corasón de abeyana, pecho de armendra, limón asucarado ¡quién te comiera! RoMar Alma 81 Man beachte in der folgenden Strophe, wie aus dem Topos des "Busens, weiss wie Schnee" ein Busen von essbarem Zuckerschnee wird, um den wie beim Krämer gefeilscht wird: Boquita de caramelo, pecho de asúcar nebá, piesesitos de armendrita ¿ cuanto vale la pechá?416 RoMar Alma 81 Zucker und Zimt als Symbole des Schönen und Begehrenswerten gehen auf arabische Zeit zurück. Carrillo Alonso bringt als Beispiel: 416 Anm. "Pechá o pechada, equivalente a hartada. RoMar Alma S. 81, Anm. 42. Also eine Portion, die groß genug ist, um sich daran zu überessen.

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