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Das Kapital als Prozeß

Zur geschichtlichen Tendenz des Kapitalsystems

Emmerich Nyikos

Wohin driftet das aktuelle Gesellschaftssystem aufgrund seiner inneren Logik? Was ist seine geschichtliche Tendenz jenseits und unterhalb des phänomenalen Geschehens? Historische Extrapolationen setzen voraus, der theoretischen Rekonstruktion des Modus operandi des Systems – eine Rekonstruktion auf der Basis des Aufsteigens vom Abstrakten zum Konkreten – eine historische Dimension zu verleihen, d. h. dieses Funktionieren als einen Prozeß, also als ein Geschichtliches zu fassen: den Stufenaufbau zu dynamisieren in einem integralen Modell, das zugleich die Trajektorie des Systems vom Embryonalen bis hin zum Überreifen, also zur condition post-moderne reflektiert.

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VI. Vergangene Arbeit oder: L‘essence disparue 473

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473 VI. Vergangene Arbeit oder: L‘essence disparue 1. Die Ware, sobald sie die Produktionssphäre verläßt und in die Zirkulationssphä- re tritt, verwandelt sich für ihren Verkäufer in Geld, nur um sich für ihren Käufer in demselben Austauschakt in einen Gebrauchswert sans phrase zu verwandeln: Sie fällt so der Konsumtionssphäre anheim, in der ihre Bestimmung diejenige ist, ohne weitere Rücksicht Gebrauchswert zu sein, verzehrt, aufgebraucht, konsumiert und so als dieser bestimmte Gebrauchswert vernichtet zu werden. Nun präsentiert sich aber der Konsumtionsprozeß der Gesellschaft auf doppelte #“ >** !8 * 7Š‚**'"`— Ž !*? ]** ]Š\* ' \' ' * 'Xˆ *8 — ' die Subjekte miteinander eingehen müssen, um sich in diesem Verhältnis zur äußeren Welt zu behaupten. Der Arbeitsprozeß, wie er sich als dieser Stoffwechsel mit der Natur präsentiert, * “ 1. die Arbeitskraft, deren Betätigung sich als lebendige Arbeit artikuliert, also das subjektive Moment des Prozesses; › >*0] #']7 bestimmter Gebrauchswert entsteht; 3. das Instrument des Prozesses, das der Arbeiter zwischen sich und den Gegenstand schiebt und mit dessen Hilfe allein das Material so geformt werden kann, daß es einen höheren Gebrauchswert erhält, einen Gebrauchswert, der selbst wieder, je nach Beschaffenheit, konsumtiv oder produktiv konsumiert werden kann. [ˆ ]]– '>— [ !— - 8* · Š«±°Ž?±™‘Ž 474 >’'* ]** #* + * ` der Arbeit geworden, damit aber, durch seine mechanische und chemische Beziehung ‚* * ]' ‚** Momente des Prozesses, das Material, das Instrument, die Arbeit fallen zusammen in ein neutrales Resultat, – Momente des Produktionsprozesses, die in ihm aufgezehrt...

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