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Diversity-Kompetenz in der Erziehungswissenschaft

Eine Strategie zur Umsetzung von Gleichstellung im Zusammenhang mit der aktuellen Hochschulreform

Doris Klappenbach

Entsprechende Motivation der Beteiligten beschleunigt Prozesse. Dies gilt in besonderem Maße für die aktuelle Bildungsreform. Mit der Planung, Entwicklung und Struktur von Studiengängen beschäftigten Kommissionen, Dekanaten und Hochschulleitungen wird hier eine Planungs- und Artikulationshilfe angeboten: Auf Basis der Untersuchung konkreter Lehrinhalte der Erziehungswissenschaft an der Freien Universität Berlin wird anhand eines kooperativen Curriculums für Diversity-Kompetenz exemplarisch gezeigt, wie der Weg zu einer erfolgreichen Studienreform aussehen kann. Lehrenden und Lernenden, TrainerInnen, ReferentInnen und WeiterbildungsinteressentInnen wird ein Überblick über Diversity Managemant als Lehr- und Lerninhalt, über Konzepte für integrative Mediationsausbildung, die Vermittlung von mediativer und interkultureller Kompetenz erstellt.

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6 Dokumentation der qualitativen Analyse hochschuldidaktischer Vermittlung zum gleichstellungsorientierten Umgang mit Diversität in der Erziehungswissenschaft am Beispiel der FU Berlin 95

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95 6 Dokumentation der qualitativen Analyse hochschuldidaktischer Vermittlung zum gleichstellungsorientierten Umgang mit Diversi- tät in der Erziehungswissenschaft am Beispiel der FU Berlin Die Ausführungen dieses Kapitels dokumentieren Ergebnisse der Analyse konkre- ter Vermittlungsinhalte. Der Dokumentation vorangestellt wird ein Überblick zu den drei „Märkten“ Interkulturelle Kompetenz, Mediative Kompetenz und Diversi- ty Management sowie zur herkömmlichen Umsetzung dieser Ansätze, die sich auf Basis der Analyse zeigte. Beides dient hier der Nachvollziehbarkeit des Kategorien- schemas und der Art ihrer Aufbereitung. 6.1 Erläuterungen zur Dokumentation der Analyse Herkömmliche Modelle zur Umsetzung von Gleichstellung und Gleichbehandlung im universitären Rahmen wurden in Kapitel 3.2 dargestellt. Im Kontext sozialer und pädagogischer Arbeit wird die Umsetzung von Gleichstellung und Gleichbe- handlung ähnlich durch Prämierungen, Fördergelder und Stipendien gefördert. Im Sinne einer aktuellen und allgemeinen Feststellung lässt sich diese Aussage durch den Verweis auf aktuelle Programme wie sie in Kapitel 3 aufgezählt werden ergän- zen. In den mithilfe der Fördergelder durchgeführten Projekten etablierten sich zwei Kompetenzentwicklungsmodelle: Interkulturelle Kompetenz und Mediation. Diese können in dieser Arbeit als Ansätze zum gleichstellungsorientierten Umgang mit Diversität herangezogen werden. Die themenrelevanten Dokumente und Lite- ratur beinhalten darüber hinaus zunehmend den Begriff Diversity Management (DiM). Als richtungsweisendes Konzept zur Umsetzung des AGG ist DiM hier ebenfalls sinnvoll einzubeziehen. Der Vermittlungsansatz „Interkulturelle Kompetenz“ (IK) – Überkategorie 1 In Ergänzung und auch in Abgrenzung zu Angeboten mit der Überschrift ‚Antige- walt’ oder ‚Zivilcourage’ wurde im Rahmen...

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