Show Less

Die Verträge zur Durchführung des Schiedsverfahrens

Analyse und Vergleich zweier Lösungsmodelle am Beispiel des deutschen und US-amerikanischen Rechtsraums- Teil 1 / Teil 2

Series:

Manuela Schäfer

Deutschland als schiedsgerichtliches Entwicklungsland? Das Common Law sieht in den vertragsrechtlichen Bestrebungen die Ursache eines Mangels an Parteienautonomie und -schutz. Die USA werden als gegensätzlicher Pol hervorgehoben. Die Analyse der Schiedsverträge beweist: Der deutsche Gesetzgeber hat die vertragliche Grundlage für ein Schiedssystem geschaffen, welches verfassungsrechtlichen Mindestanforderungen und gerichtlicher Kontrolle unterliegt. Es ist in die Gerichtsbarkeit eingebettet und wird durch die Schiedsvereinbarung als private Gerichtsstandsvereinbarung initiiert. Die USA vertrauen auf die Selbstregulierung des Verfahrens und lassen Kontrollmechanismen, beginnend mit den Anforderungen an die Schiedsvereinbarung, zur Makulatur verkommen. Diese leitet als staatliche Gerichtsstandsvereinbarung ein Verfahren ein, das vom öffentlichen Recht kooptiert worden ist, jedoch ohne adäquaten Schutz.

Prices

See more price optionsHide price options
Show Summary Details
Restricted access

Inhaltsverzeichnis

Extract

Literaturverzeichnis XXV Abkürzungsverzeichnis LXV Band I 1 Kapitel 1: Einleitung 5 A. Vorüberlegungen zu Privatautonomie und Vertragsfreiheit 5 B. Die Bedeutung der Vertragsfreiheit im zivilprozessualen Bereich und die Rolle von Civil und Common Law 9 C. Die extraordinäre Bedeutung des Schiedsverfahrens 12 Kapitel 2: Überblick über die Schiedsgerichtssysteme und ihre Entwick- lung im Civil Law und im Common Law am Beispiel Deutschlands und der USA 23 A. Die deutsche Lösung 25 I. Allgemeines 25 II. Die Historische Entwicklung der Schiedsverträge 27 1. Römisches Recht 28 2. Gemeines Recht 34 3. Unterschiedliche Einflüsse vom 17. bis ins 19. Jahrhundert 38 4. Das Zeitalter der Zivilprozessordnung 40 5. Schiedsgerichtsbarkeit heute 44 B. Die U.S. Lösung 46 I. Allgemeines 46 II. Die historische Entwicklung der Schiedsverträge 48 1. Die Ursprünge der Schiedsgerichtsbarkeit im Common Law – die Vorreiterrolle Englands 48 2. Die Übernahme des Schiedsmodells durch die USA – Eindäm- mungsversuche durch die Obrigkeit 49 3. Das 20. Jahrhundert – von der Schiedsfeindlichkeit zur Schiedsfreundlichkeit 52 4. Die Ära der modernen U.S.-Schiedsgerichtsbarkeit 54 C. Vergleich und Fazit 58 XII Kapitel 3: Schiedsvertragswesen 63 A. Schiedsverträge im deutschen Rechtsraum 63 I. Schiedsvereinbarung 63 1. Begriffliche Besonderheit in Abgrenzung zu den anderen Be- zeichnungen 63 2. Kurzbeschreibung des Vertrages nach heutigem Stand 66 3. Abgrenzung 68 a. Schiedsvereinbarung v. Schiedsvorvereinbarung 68 b. Schiedsvereinbarung v. Vereinbarungen über das schieds- richterliche Verfahren 69 c. Schiedsvereinbarung v. Hauptvertrag 70 d. Schiedsvereinbarung v. Schiedsvergleich 71 e. Schiedsvereinbarung v. Blankovergleich 73...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.