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Kognitive Repräsentationen in der Grundschule

Befunde zur Interaktionsregulation im Unterrichtsalltag

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Barbara Thies

Schule ist eine zentrale Sozialisationsinstanz. «Lernen lernen» und Soziales Lernen sind relevante Ziele, die über die Lehrer-Schüler-Beziehung transportiert werden. Auf der Basis eines wahrnehmungspsychologisch fundierten Rahmenmodells stehen erste Schulerfahrungen und deren kognitive Verarbeitung sowie die ersten Ansätze kindlicher Interaktionsgestaltung im Grundschulbereich im Vordergrund und werden quer- und längsschnittlich untersucht. U. a. folgende Fragen werden analysiert: Wie bilden sich Schule und die Beziehung zur Lehrkraft kognitiv ab? Wie reflektieren Kinder ihre Rolle als Schulkind, wie erleben sie sich im Lebensbereich Schule? Welche Konsequenzen ergeben sich für die Schullust und die Selbsteinschätzung schulischer Leistungsfähigkeit als zentrale Elemente?

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Inhalt

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Einleitung .......................................................................................................... 9 Teil I: Theoretischer Teil............................................................................... 11 1. Der Lebensraum „Schule“ ...................................................................... 11 1.1 Schule als zentrale Sozialisationsinstanz........................................ 11 1.2 Relevanz (früher) Erwachsenen-Kind-Interaktionen...................... 12 1.3 Interaktionen innerhalb der Peer-Group ......................................... 14 1.4 Relevanz der Interaktionsdichte in der Schulklasse ....................... 15 2. Determinanten der Lehrer-Schüler-Beziehung....................................... 16 2.1 Die Transaktionalität der Lehrer-Schüler-Beziehung..................... 17 2.1.1 Kommunikation als Interaktionsregulativ .................. 19 2.1.2 Vertrauen als Interaktionsregulativ ............................ 20 2.2 Der Einfluss der Lehrerpersönlichkeit ............................................ 21 2.2.1 Die Suche nach dem „guten“ Lehrer .......................... 21 2.2.2 Lehrerkognitionen ...................................................... 22 2.2.3 Klassenmanagement ................................................... 24 2.3 Die Schülerperspektive ................................................................... 26 2.3.1 Soziale Motive............................................................ 26 2.3.2 Wirkung von Lehrmethoden....................................... 28 2.4 Wahrnehmungslenkung durch Gruppenzugehörigkeiten ............... 29 2.4.1 Einfluss der ethnischen Zugehörigkeit ....................... 31 2.4.2 Einfluss der Geschlechtszugehörigkeit ...................... 33 2.4.3 Wahrgenommene Problemschüler und diagnostische Kompetenz ........................................... 34 2.5 Erfassung von Merkmalen der Lehrer-Schüler-Interaktion............ 35 3. Ein Rahmenmodell wechselseitiger Interaktionsregulation ................... 37 3.1 Situation und Handlungsraum ........................................................ 40 3.1.1 Situation als Merkmal der Interaktion........................ 40 3.1.2 Ziele und Erwartungen als Moderatoren der Situationsdefinition..................................................... 42 3.2 Facetten kognitiver Repräsentationen............................................. 44 Inhalt 6 3.2.1 Relationale und interaktionale Schemata ................... 44 3.2.2 Relationale Schemata als Voraussetzung schulischer Anpassung ............................................... 47 3.2.3 Relationale und interaktionale Schemata von Lehrkräften .......................................................... 49 3.3 Der Prozess der Interaktionsregulation........................................... 51 4. Fragestellungen für die empirische Untersuchungsreihe........................ 53 5. Untersuchungsdesign .............................................................................. 55 5.1 Beschreibung der Messinstrumente ................................................ 56 5.1.1 Fragebogen zur (antizipierten) Steuerung von Erziehung und Unterricht .................................... 56 5.1.2 Selbst konstruierte Messinstrumente.......................... 56 5.1.3 Standardisierte Verfahren ........................................... 59 5.1.4 Weitere vorliegende Daten ......................................... 60 5.1.5 Unterrichtsbeobachtungen.......................................... 60 Teil II: Empirischer Teil ................................................................................ 63 6. Antizipierte relationale Schemata ........................................................... 63 6.1...

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