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Modalität / Temporalität in kontrastiver und typologischer Sicht

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Edited By Andrzej Katny and Anna Socka

Die Beiträge dieses Bandes gehen auf Referate einer Tagung des Arbeitskreises Modalität im Deutschen zurück, die an der Universität Gdańsk gehalten wurden. Neben verbalen und lexikalischen Ausdrucksmitteln der Modalität wird insbesondere das Zusammenspiel der beiden semantischen Bereiche Modalität und Temporalität unter verschiedenen Gesichtspunkten behandelt. In mehreren Beiträgen wird auch auf die konzeptuelle Domäne der Evidentialität Bezug genommen. Beides geschieht meistens aus kontrastiver oder (seltener) typologischer Perspektive. Berücksichtigte Sprachen sind vor allem Deutsch, Englisch, Niederländisch, Norwegisch, Russisch und Polnisch.

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Vorwort (Andrzej Kątny /Anna Socka) 7

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Vorwort Der Band enthält Beiträge der vom 5. bis 7. Mai 2008 von der Universität Gdańsk veranstalteten Konferenz „Modalität / Temporalität in kontrastiver und typolo- gischer Sicht“ . Bei dieser Tagung handelte es sich um das siebente Treffen des Arbeitskreises Modalität im Deutschen, der 1992 von Prof . Heinz Vater (Köln) und Prof . Oddleif Leirbukt (Bergen) gegründet wurde und sich regelmäßig zu Workshops und Tagungen trifft . Die Konferenzmaterialien wurden bisher in der Reihe Fokus des Wissenschaftlichen Verlags Trier herausgegeben .* Die Beiträge dieses Bandes kann man drei Themenkreisen zuordnen: 1. Zur Interaktion von Modalität und Temporalität Werner Abraham (Universität Wien und München) weist auf die Interaktion zwischen der aktionalen Charakteristik des Hauptverbs und dem Modalitätstyp, d .h . auf die enge Abhängigkeit zwischen der epistemischen Lesart des Modal- verbs und der imperfektiven Aktionsart sowie zwischen der deontischen Mo- dalverblesart und der perfektiven Aktionsart hin . Eine wichtige Funktion kommt außerdem der Zeitreferenz und dem Personsmerkmal zu . Michail Kotin (Uni- versität Zielona Góra) stellt die These auf, dass es zwischen den Tempora und Modi nicht nur eine kategoriale, sondern auch eine referentielle Identität gibt . Es werden die wechselseitigen Beziehungen der morphologischen Tempus- und Mo- dusmarkierung im Gemeingermanischen, Gotischen, Althochdeutschen und Alt- griechischen skizzenhaft behandelt . Für die temporale Perspektive gilt folgende Verteilung: Vergangenheit in Kombination mit dem Indikativ ergibt Faktizität und mit dem Konjunktiv – Nichtfaktizität; Zukunft mit dem Indikativ oder Konjunk- tiv indiziert...

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