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Grundsätze für ein europäisches außervertragliches Umwelthaftungsrecht

Entwickelt am Beispiel des Ölhaftungsübereinkommens, des Pariser Atomhaftungsübereinkommens und des HNS-Übereinkommens

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Nils Marchthaler

Die Rechtsvereinheitlichung auf dem Gebiet der Europäischen Union schreitet immer weiter voran. Die Quellen, aus denen sich europäisches Recht entwickeln lässt, sind vielfältig. Im Rahmen dieser Untersuchung wird versucht, Grundsätze für ein privatrechtliches außervertragliches Umwelthaftungsrecht aus internationalen Konventionen heraus zu entwickeln. Diese enthalten einen Schatz gemeinsamer europäischer Erfahrungen mit dem Haftungsrecht, der nicht ungenutzt bleiben sollte. Die genannten Übereinkommen werden zunächst einer genauen Analyse unterzogen, bevor anhand einer konventionsübergreifenden Interpretation gleichsam ein «eiserner Bestand» von Regeln für ein mögliches europäisches Umwelthaftungsrecht herausgearbeitet wird.

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Inhaltsverzeichnis

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Einleitung ............................................................................................................ 11 A. Auswahl der zu untersuchenden Staatsverträge ................................... 13 B. Gang der Darstellung ............................................................................ 16 1. Kapitel: Vorstellung der einzelnen Konventionen .......................................... 17 A: Das Ölhaftungsübereinkommen ........................................................... 17 I. Entstehungsgeschichte und heutige Bedeutung des Ölhaftungsabkommens ......................................................... 17 II. Haftungsgrund ............................................................................ 21 III. Der Haftpflichtige - Kanalisierung der Haftung ....................... 22 IV. Entfall der Haftungskanalisierung bei qualifiziertem Verschulden .......................................................................... 25 V. Entlastungsgründe ...................................................................... 26 VI. Mitverschulden des Geschädigten ............................................ 29 VII. Haftungshöchstsummensystem ............................................... 30 VIII. Ausschluss der Haftungsbeschränkungsmöglichkeit ............. 31 IX. Zwangshaftpflichtversicherung ................................................ 31 X. Die direkte Klagemöglichkeit gegen den Versicherer ............... 32 XI. Die Folgen einer Schadensverursachung durch mehrere ......... 33 XII. Der zu ersetzende Schaden ...................................................... 34 1.Körperschäden ................................................................... 36 2.Eigentumsverletzungen ...................................................... 37 3.Ersatz von reinen Vermögensschäden ............................... 39 -Die Berechnung des entgangenen Gewinns ........................ 43 4.Umweltschaden und „ökologischer“ Schaden ................... 44 5.Die Ersetzbarkeit von Schutzmaßnahmen ......................... 46 a)Abgrenzung von Schutzmaßnahmen und Bergungskosten .......................................................... 47 b)Das Problem der sog. fixen Kosten/Vorhaltekosten ......... 48 c)Marketingmaßnahmen als Schutzmaßnahmen? ................ 49 XIII. Regelungen für Zeitgrenzen ................................................... 50 XIV. Fragen der gerichtlichen Zuständigkeit und der Vollstreckung ........................................................................ 51 B: Das Pariser Atomhaftungsübereinkommen .......................................... 53 I. Entstehungsgeschichte und heutige Bedeutung des Pariser Übereinkommens .................................................................. 53 II. Haftungsgrund ............................................................................ 57 III. Der Haftpflichtige – auch hier Kanalisierung der Haftung ...... 61 IV. Entfall der Haftungskanalisierung – nur in einem Fall ............ 63 V. Entlastungsgründe ...................................................................... 65 8 VI. Mitverschulden des Geschädigten ............................................ 68 VII. Haftungshöchstsummensystem ............................................... 69 VIII. Zwangshaftpflichtversicherung .............................................. 72 IX. Die direkte Klagemöglichkeit gegen den Versicherer ............. 73 X. Die Folgen einer Schadensverursachung durch mehrere ........... 73 XI. Der zu ersetzende Schaden ....................................................... 75 a) die durch...

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