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Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften als Gestaltungsmittel einer übertragenden Sanierung in der Insolvenz

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Thomas Leister

Als Sanierungsinstrument für übertragende Sanierungen in der Insolvenz bietet sich der Einsatz einer Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft (BQG) an. Worauf hierbei in sozialversicherungsrechtlicher, betriebsverfassungsrechtlicher und individualarbeitsrechtlicher Hinsicht zu achten ist, ist Gegenstand dieser Arbeit. Insbesondere wird aufgezeigt, unter welchen Voraussetzungen die Aufhebungsverträge, die anlässlich des Wechsels in die BQG geschlossen werden, wirksam sind. Sind die mit dem insolventen Unternehmen bestehenden Arbeitsverhältnisse nicht wirksam beendet worden, kann dies zum Scheitern einer übertragenden Sanierung führen. Die Wirksamkeit der Aufhebungsverträge ist daher maßgeblich für das Gelingen einer übertragenden Sanierung mittels einer BQG.

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Inhaltsverzeichnis

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Abkürzungsverzeichnis ................................................................................. IX A. Einleitung ..................................................................................................1 I. Ausgangspunkt und Fragestellung.......................................................1 II. Gang der Darstellung ..........................................................................3 B. Die übertragende Sanierung in der Insolvenz .........................................7 I. Begriff „übertragende Sanierung“ .......................................................7 II. Gesetzliche Anhaltspunkte ..................................................................8 III. § 613a BGB als Sanierungshindernis?.................................................9 C. Das BQG-Modell .....................................................................................13 I. Entwicklung der BQG.......................................................................13 II. Keine gesetzliche Regelung der BQG ...............................................13 III. Rechtliche Stellung der BQG ............................................................14 IV. Funktionen der BQG .........................................................................15 V. Finanzierung der BQG ......................................................................15 VI. Arbeitgeberstellung der BQG............................................................17 VII. Vorteile einer BQG ...........................................................................18 1. Vorteile aus Sicht des Insolvenzverwalters.................................18 2. Vorteile aus Sicht der Arbeitnehmer...........................................19 3. Vorteile aus Sicht des Erwerbers ................................................20 4. Vorteile aus Sicht der Arbeitsverwaltung ...................................20 D. Sozialversicherungsrechtliche Aspekte ..................................................23 I. Transferkurzarbeitergeld gemäß § 216b SGB III...............................23 1. Voraussetzungen ........................................................................23 a) Dauerhafter und unvermeidbarer Arbeitsausfall ..................23 b) Betriebliche Voraussetzungen.............................................25 c) Persönliche Voraussetzungen..............................................25 d) Anzeigepflicht ....................................................................26 2. Höhe des Transferkurzarbeitergelds ...........................................26 3. Dauer des Leistungsbezugs.........................................................27 4. Pflichten des Arbeitgebers..........................................................27 II. Förderung der Teilnahme an Transfermaßnahmen gemäß § 216a SGB III.......................................................................28 1. Voraussetzungen ........................................................................28 2. Höhe des Zuschusses..................................................................29 III. Keine Nachteile für den Anspruch auf Arbeitslosengeld ...................29 1. Kein Ruhen des Arbeitslosengeldanspruchs nach § 143a SGB III ...................................................................29 VI 2. Keine Nachteile wegen Arbeitsaufgabe nach §§ 144 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 Alt. 1, 128 SGB III ..................30 E. Betriebsverfassungsrechtliche Aspekte..................................................31 I. Interessenausgleich und Sozialplan ...................................................31 II. Erzwingbarkeit einer BQG in der Einigungsstelle? ...........................33 1. Auffassung, die eine Erzwingbarkeit bejaht................................33 2. Gegenansicht ..............................................................................33 3. Eigene Stellungnahme ................................................................34 III. Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats ............................................35 1. Mitbestimmung wegen Versetzung ............................................35 2. Keine Mitbestimmung bei...

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