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Bach – musikpädagogisch betrachtet

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Suzanne Cornelia van Kempen

Im Gegensatz zu anderen Publikationen wird J. S. Bach in dieser Veröffentlichung «musikpädagogisch betrachtet». Einerseits werden die biografischen Aspekte in Bachs Leben beleuchtet, andererseits wird untersucht, welche musikpädagogischen Aspekte im Werk Bachs in der heutigen Musikpraxis fruchtbar eingesetzt werden können. Dazu werden ausgewählte Lehrwerke, Zeitschriftenartikel, Multimedien sowie außerschulische Musikveranstaltungen wie Kinder- und Familienkonzerte u. ä. in einem nach der BWV-Ordnung erstellten Verzeichnis vorgestellt. Diese vielumfassenden Informationen zu Bach können für die Schulpraxis sowie in der allgemeinen Musikvermittlung herangezogen werden, um unterschiedlichen Musikliebhabern im 21. Jahrhundert eine Nähe zu dem oft «fernen Bach» zu ermöglichen.

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Zusammenfassung

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Die vorliegende Arbeit zeigt musikpädagogische Aspekte zu Bachs Leben und Werk auf, die in der damaligen sowie in der heutigen Musikvermittlung eine Rolle spielen. Die jeweiligen Untersuchungen zu dem Vermittlungsspektrum lassen sich dabei am besten mit einem bunten breitgefächerten Kaleidoskop vergleichen; sie ver- mitteln sowohl in dem wissenschaftlich-pädagogischen Teil sowie in dem unter- richtspraktischen Beispiel einen mosaikartigen Überblick zu Bachs pädagogi- scher Rolle. Dabei lässt sich Folgendes insgesamt schlussfolgern: Betrachtet man Bachs musikpädagogische Rolle zunächst aus biographischer Sicht, dann fällt die Bandbreite seines gesamten musikpädagogischen Wirkens sofort ins Auge. Angefangen in seinen jungen Jahren hat Bach sich als ausgezeichneter Geigen- und Bratschenspieler, aber ebenfalls als Virtuose auf Tasteninstrumenten (der sich auch mit der Entwicklung neuer Techniken des Manual- und Pedalspiels, der Berücksichtigung der Ergonomie der Körperhaltungen und der Weiterent- wicklung der Instrumente beschäftigt hat), als musikalischer Gelehrter (bei dem es vor allem um einen wissenschaftlichen Umgang in Kombination mit einer praktischen Auseinandersetzung mit der Musik ging) und insbesondere als uner- schöpflicher Komponist einen Namen gemacht. Darüber hinaus ist Bachs Beitrag zum Verständnis der Wechselwirkung zwi- schen Musik, Sprache, Rhetorik, Poetik und Theologie zu würdigen, beispiels- weise indem er durch seinen ausgeprägten Sinn für große Zusammenhänge und einheitliche Strukturen die verschiedenen Gebiete seiner musikalischen Wissen- schaft miteinander verbinden konnte. Diese fachübergreifenden Fähigkeiten so- wie sein musikalisch handwerkliches Geschick hat Bach bis zu seinem Tode auf prägende und einflussreiche...

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