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Infrastrukturinvestitionen

Profil einer neuen Anlageklasse in Theorie und Praxis

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Manfred Heid

Infrastrukturinvestitionen haben sich zu einer eigenständigen, alternativen Anlageklasse entwickelt. Infrastrukturanlagen sind in den Industrieländern veraltet und die Schwellenländer müssen neue Anlagen aufbauen. Wegen des steigenden Interesses an kalkulierbaren Einkünften investieren vermehrt private Anleger. Global zeigt sich allerdings ein noch geringes Verständnis der Performancecharakteristika. Diese Arbeit verfolgt das Ziel, eine Grundlage für eine Investition zu bieten. Die Abgrenzung der Anlageklasse wird aufgezeigt, der Investitionsbedarf wird untersucht und interessante Sektoren und Regionen herausgestellt. Zentraler Bestandteil ist die Performanceanalyse, die eine erhöhte Effizienz bei der Allokation von Infrastrukturwerten in ein diversifiziertes Portfolio nachweist.

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3 Markt für Infrastrukturinvestitionen

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Die Notwendigkeit von Investitionen in die Infrastruktur könnte ein entschei- dendes Erfolgsmerkmal für ein Engagement sein. Ein geeignetes Entwicklungs- potenzial findet sich an Märkten in denen verschiedene Treiber eine Investition begünstigen. 3.1 Treiber des Investitionsbedarfs Bei der zukünftigen Betrachtung des Investitionsbedarfs in die Infrastruktur müssen eine Reihe von treibenden Faktoren berücksichtigt werden,80 die eine Herauforderung für die Staaten darstellen,81 denn Infrastruktur ist absolut notwendig für das Wachstum einer Gesellschaft sowie kapitalintensiv.82 Der Bedarf an Infrastrukturinvestitionen hängt wesentlich mit dem Wirtschafts- wachstum, der Entwicklung des Welthandels und der quantitativen wie auch strukturellen Entwicklung der Bevölkerung zusammen.83 3.1.1 Makroökonomische Treiber In der Prognose der OECD, die bei der Bedarfsanalyse Verwendung findet, sind volkswirtschaftliche Wachstumskennzahlen zentrale Größen der Analyse.84 3.1.1.1 Wirtschaftswachstum Das Wirtschaftswachstum ist der wichtigste Faktor bei der Analyse des zu- künftigen Infrastrukturbedarfes.85 Um ein nachhaltiges Wachstum eines Landes sicherzustellen, ist eine angemessene Infrastruktur notwendig, denn nur so können viele wirtschaftliche und soziale Dienste erst erbracht werden. Das Wirtschaftswachstum Indiens könnte zum Beispiel ohne den Engpassfaktor 80 S. Stevens, B./ Schieb, P.-A./ Andrieu, M., A Cross-sectoral Perspective on the Development of Global Infrastructures to 2030, in OECD, Infrastructure to 2030 – Telecom, Land Transport, Water and Electricity, 2006, S. 23. 81 Vgl. Ernst & Young, Investing In Global Infrastructure 2007 – An Emerging Asset Class, 2007, S.6. 82 Vgl. Urban Land Institute/ Ernst & Young, Infrastructure 2008 – A Competitive Advantage, 2008, S.6. 83 Vgl. HSH Nordbank AG, Branchenstudie...

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