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Die polnische Zivilprozessordnung von 1930/33

Unter Berücksichtigung des deutschen, österreichischen, russischen und französischen Rechts

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Adam Polkowski

Polen erhielt 1930/33 eine eigene Zivilprozessordnung, welche die unterschiedlichen prozessualen Regelungen in den ehemaligen Teilungsgebieten außer Kraft setzte. Diese ZPO beruht auf einer detaillierten Auseinandersetzung mit dem Zivilprozessrecht der Teilungsgebiete sowie Frankreichs und Ungarns. Diese Arbeit untersucht den Vereinheitlichungsprozess unter Darstellung der historischen Entwicklung des polnischen Rechts sowie die Vorbereitung des Gesetzentwurfs durch die Kodifikationskommission der Zweiten Republik. Es handelt sich hierbei um eines der interessantesten, außerhalb Polens nur wenig bekannten Beispiele moderner Rechtsvereinheitlichung in Europa. Dies ist auch heute vor dem Hintergrund der Neuakzentuierung der Zivilrechtsvereinheitlichung in der Europäischen Union von Bedeutung.

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Vorwort

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Die vorliegende Arbeit wurde im Wintersemester 2008/09 von der Rechtswis- senschaftlichen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel als Disserta- tion angenommen. Besonderer Dank gebührt meinem Doktorvater, Herrn Prof. Dr. Werner Schubert, der mir meinen Wunsch, im polnischen Zivilprozessrecht zu promo- vieren, mit dem Hinweis auf das Thema ermöglichte. Insbesondere danke ich Prof. Dr. Schubert für die zügige Korrektur der vorgelegten Teilentwürfe sowie seine ständige Bereitschaft, diese mit mir zu besprechen. Herrn Prof. Dr. Alexander Trunk danke ich für die Erstellung des Zweitgut- achtens. Sehr verbunden bin ich den Mitarbeitern der Nationalbibliothek und der Sejmbibliothek in Warschau sowie der Universitätsbibliothek in Danzig, die mir bei der Suche nach Originalquellen und Materialien tatkräftig zur Seite standen und dadurch den Fortgang der Untersuchung beschleunigten. Zu Dank verpflichtet bin ich Herrn Prof. Dr. hab. Wojciech Dajczak von der Adam Mickiewicz Universität in Posen, der meine Arbeit für förderungswürdig hält und mich bei meinem Antrag auf einen Druckkostenzuschuss bei der Stif- tung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit unterstützt hat. Der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit in Warschau bin ich für die Bewilligung des Druckkostenzuschusses zu großem Dank verpflichtet. Großer Dank gilt vor allem meinen Eltern. Ohne ihre umfangreiche Unter- stützung wäre meine juristische Ausbildung und Anfertigung dieser Arbeit nicht denkbar gewesen. Ihnen ist die Arbeit daher gewidmet. Kiel, im Mai 2009 Adam Polkowski

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