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Ökonomik des Handels mit Umweltrechten

Umweltökonomische Grundlagen, Instrumente und Wirkungen – insbesondere in der EU

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Barbara Lueg

Die Menge an Treibhausgasemissionen ist in den letzten 150 Jahren stark gestiegen, wobei deutlich ist, dass die anthropogen verursachten Einflüsse eine wichtige Rolle spielen. Eine Annäherung an «die Umwelt» aus wirtschaftswissenschaftlicher Sicht zeigt u. a., dass durch das Auseinanderfallen der privaten und sozialen Kosten bei negativen externen Effekten umweltbelastende Güter in zu großem Maß eingesetzt werden. Es kommt auf diese Weise zu einer Fehlallokation am Markt. Aus theoretischer Sicht stehen mehrere Instrumente zur Verfügung, um externe Effekte zu internalisieren. In der Arbeit werden sieben dieser Instrumente ausgewählt und hinsichtlich ihrer ökologischen Effektivität und ökonomischen Effizienz überprüft. Das Instrument «Emissionshandel» erfüllt beide Kriterien. Diese Arbeit entwickelt ferner eine optimale Ausgestaltung des europäischen Emissionshandelssystems. Dabei werden neben rein theoretischen Überlegungen auch die politischen Seiten des Umweltschutzes beachtet.

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9. Anhang 293

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9. Anhang Teil I: Aufbau der Atmosphäre „Die Troposphäre reicht bis in 10 km Höhe. In ihr spielen sich alle wetterrelevanten Phäno- mene, wie zum Beispiel die Wolkenbildung, ab. Physikalisch ist sie durch eine mittlere stetige Temperaturabnahme mit zunehmender Höhe gekennzeichnet. Obere Grenze der Troposphä- re ist die Tropopause. Die Stratosphäre schließt nach oben an die Troposphäre an. Charakteristisch ist der deut- liche Anstieg der Ozonkonzentration mit einem Maximum in etwa 30 km Höhe. Auch die Temperatur steigt in dieser Sphäre wieder an und liegt in 50 km Höhe bei ca. 0°C. Die Troposphäre und Stratosphäre werden als Wettersphäre bezeichnet, weil hier alle für das Wettergeschehen relevanten Prozesse ablaufen. In den unteren 30 km der Atmosphäre kon- zentrieren sich nahezu 99 Prozent der gesamten Masse der Atmosphäre. Die Mesosphäre ist wieder durch eine stetige Temperaturabnahme gekennzeichnet, die ihr Minimum in ca. 80 km Höhe erreicht. Dies ist gleichzeitig die obere Grenze der Mesosphäre. In der Thermosphäre steigt die Temperatur wiederum drastisch auf mehrere hundert Grad Cel- sius an. Diese Temperatur hat, auf Grund der geringen Dichte der Atmosphäre in dieser Höhe, jedoch nichts mit der von uns empfundenen Temperatur in der Troposphäre zu tun, sondern ist ein Maß für die Energie der dort anzutreffenden Teilchen. Die Exosphäre schließt sich je nach Definition in 700-1000 km Höhe an. Hier ist der...

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