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Rechtsgeschäfte zwischen Gesellschaften und ihren Gesellschaftern in der externen Rechnungslegung nach HGB und IFRS unter besonderer Berücksichtigung gesellschaftsrechtlicher Kapitalerhaltung

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Frank Althoff

Rechtsgeschäfte zwischen Kapital- sowie Personenhandelsgesellschaften und ihren Gesellschaftern beschreiben Vorgänge des alltäglichen Wirtschaftslebens, die den Beteiligten die Möglichkeit bieten, die wirtschaftlichen Unternehmenslagen der Vertragspartner zu beeinflussen. Der Verfasser entwickelt ausgehend von den jeweiligen Rechnungslegungszwecken nach HGB und IFRS systemkonforme Regelungen zur Offenlegung von Rechtsgeschäften zwischen Gesellschaften und ihren Gesellschaftern in deren Jahresabschlüssen. Aufgrund der Interdependenzen zwischen externer Rechnungslegung und gesellschaftsrechtlicher Kapitalerhaltung werden ferner Anknüpfungspunkte für die aktuelle Diskussion der bilanziellen Kapitalerhaltung in Deutschland am Beispiel der untersuchten Problemstellung aufgezeigt und diskutiert.

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4 Abbildung nach den International Financial Reporting Standards 238

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4 Abbildung nach den International Financial Reporting Standards Analog zur Darstellung von Rechtsgeschäften nach dem deutschen Handelsrecht ist auch der Untersuchung zur Abbildung nach IFRS eine Abgrenzung zwischen Rechtsgeschäften und den rein gesellschaftsrechtlichen Beziehungen zwischen Gesellschaft und Gesellschafter voranzustellen. Durch die Darstellung der we- sentlichen Merkmale der Abbildung der Gesellschaftsverhältnisse wird die Grundlage für die Erfassung etwaiger Auswirkungen der i.S. dieser Arbeit ver- standenen Rechtsgeschäfte auf die Bilanzierung des Eigenkapitals der Gesell- schaft bzw. der Anteile des Gesellschafters gelegt. Vor dem Hintergrund der beiden letztgenannten Aspekte bedingt auch der Un- tersuchungsgang in diesem Teil der Arbeit eine getrennte Darstellung von Rechtsgeschäften mit einer Kapital- und einer Personenhandelsgesellschaft. Un- geachtet der in den IFRS vorgesehenen Einordnung und Bezeichnung entspre- chender Vermögenswerte bzw. Schulden liegt damit dem Aufbau der Arbeit die Klassifikation von Gesellschaftsformen nach nationalem Gesellschaftsrecht zugrunde. 4.1 Kapitalgesellschaften 4.1.1 Abgrenzung zur Abbildung von Gesellschaftsverhältnissen nach IFRS 4.1.1.1 Das Eigenkapital der Kapitalgesellschaft Die Bilanzierung des Eigenkapitals ist nicht gesonderten Vorschriften des IFRS-Regelwerks unterworfen.1 Die in den IFRS nicht explizit genannten2 Funktionen des Eigenkapitals im IFRS-Abschluss3 sind jedoch mit denjenigen in der Rechnungslegung nach HGB4 grundsätzlich vergleichbar. Hierbei ist zu be- rücksichtigen, dass die Anwendung der IFRS auch die Bezugnahme auf Beson- derheiten und ggf. rechtsformspezifische Unterschiede nationalen Gesellschafts- rechts erfordert5. Das bilanzielle Eigenkapital ergibt sich gem. R.49(c) rechnerisch als Differenz zwischen den erfassten Vermögenswerten und Schulden6 der Kapitalge- 1 Vgl. Bieg/Hossfeld/Kußmaul/Waschbusch (2006a), S. 201; Scheffler (2006), S. 11;...

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