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Das Berufsvorbereitungsjahr als Übergang von der Schule zum Beruf

Eine Längsschnittuntersuchung zum Verbleib eines Absolventenjahrgangs und zur Wirksamkeit des Berufsvorbereitungsjahres

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Tanja Alexandra Erban

Gegenstand der Untersuchung sind die Absolventen eines Jahrganges des Berufsvorbereitungsjahres einer Berufsschule in München. Eine deskriptive Bestandsaufnahme erfasst die Zusammensetzung der Zielgruppe und hält den Verbleib am Ende des Schuljahres fest. Im Fokus steht der Karriereverlauf der BVJ-Absolventen, die direkt im Anschluss an das Berufsvorbereitungsjahr eine Ausbildung begonnen haben. Ergänzt wird die explorative Untersuchung durch vertiefende Fallstudien und gibt Aufschluss über die Schwierigkeiten in Schule und Betrieb. Die Zusammenschau der Ergebnisse zeigt, dass einem Drittel dieser BVJ-Absolventen der erfolgreiche Berufsabschluss innerhalb von 3 ½ Jahren geglückt ist. Ein weiteres in Ausbildung verbleibendes Drittel lässt ebenfalls einen erfolgreichen Abschluss erwarten. Insgesamt wird deutlich, dass Jugendliche in benachteiligenden Lebenslagen mehr Zeit für die Ausbildung benötigen und sie intensiver betreut werden müssen.

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6. Forschungsmethodischer Ansatz 123

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6 Forschungsmethodischer Ansatz 123 6. Forschungsmethodischer Ansatz Das folgende Kapitel stellt den forschungsmethodischen Ansatz der Untersuchung dar. Kapi- tel 6.1 beschreibt den Bezugsrahmen der vorliegenden Arbeit und führt Grundüberlegungen zu qualitativen und quantitativen Datenerhebungen an. Anschließend geht das Kapitel 6.2 auf die in der Untersuchung eingesetzten Methoden ein und erläutert diese. Abschließend be- schreibt Kapitel 6.3. die Aufbereitung und Auswertung der empirisch gewonnenen Daten. 6.1. Bezugsrahmen der Untersuchung Fünf Schwerpunkte stehen im Mittelpunkt der vorliegenden Untersuchung. Ausgehend von einer Deskription der Zusammensetzung der Absolventen des Berufsvorbereitungsjahres eines Jahrgangs der Berufsschule zur Berufsvorbereitung am Bogenhauser Kirchplatz in München soll überprüft werden, welche Formen von Benachteiligungen vorliegen. Des Weiteren soll der Verbleib dieser BVJ-Absolventen im Anschluss an das Berufsvorbereitungsjahr festgehal- ten werden. Die Untersuchung sieht vor, den Karriereverlauf der BVJ-Absolventen, die im Anschluss an das Berufsvorbereitungsjahr eine Ausbildung begonnen haben, über den Zeit- raum von drei Jahren zu begleiten. Ein weiteres Forschungsinteresse besteht darin, die Wirk- samkeit des Berufsvorbereitungsjahres aus der Sicht eben dieser BVJ-Absolventen beurteilen zu lassen. Ein weiterer Schwerpunkt widmet sich vertiefenden Fallstudien mit elf Jugendli- chen. Des Weiteren geben qualitative Interviews mit den ehemaligen BVJ-Absolventen Aus- kunft über die berufliche und persönliche Lebenssituation und Zukunftspläne der Jugendli- chen während der Ausbildung. Die in Kapitel 2 beschriebenen Fragestellungen legen es nahe, sich nicht auf einen rein quan- titativen Zugang zur untersuchten Thematik zu beschränken. Treumann sieht zwar eine zent- rale Aufgabe quantitativer Forschung in der Evaluation von Merkmalen,...

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