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Das lernende Unternehmen

Personal- und Organisationsentwicklung in einer kompetenz- und prozessorientierten Organisation

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Nadine Hoffmeister

In dieser Arbeit geht es um einen anwendungsorientierten Ansatz einer kompetenz- und prozessorientierten Organisation, die zugleich den Austausch von Wissen und Lernen fördern soll. Untersucht wird dabei die Job-Family-Cluster-Organisation der Volkswagen AG als Chance, organisationales Lernen zu fördern. Damit werden die wissenschaftliche Diskussion in Bezug auf zukunftsfähige Organisationen angeregt und die Vorteile prozess- und kompetenzorientierter Strukturen deutlich gemacht. Der Blickwinkel ist auf die Organisation insgesamt und deren Mitglieder gerichtet. Die Job Family Cluster und deren Notwendigkeit werden zunächst theoretisch und praktisch erläutert und organisationstheoretisch eingeordnet. Die Entwicklung der Organisation im Rahmen von Job Family Development zeigt die notwendige Vereinbarung von Personal- und Organisationsentwicklung. Der Erfolg der einzelnen Maßnahmen zur Implementierung und Entwicklung einer lernfähigen Organisation und deren Mitglieder zeigen sich in den Ergebnissen einer Einstellungsmessung. Daraus abgeleitet werden Optimierungs- und weitere Forschungsansätze im Hinblick auf die Zukunftsfähigkeit prozess- und kompetenzorientierter Strukturen und deren Förderung.

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Problemstellung der Arbeit 23

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23 Problemstellung der Arbeit Die Themen „Organisationales Lernen“, „Prozessorientierte Unternehmensgestal- tung“, „Wissensmanagement“ und „Kompetenzmanagement“ haben seit Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Die Gründe dafür scheinen darin zu liegen, dass nur diejenigen Unternehmen dauerhaft erfolgreich sind, die eine unterneh- mensinterne schnelle, strategie- und marktorientierte Organisationsgestaltung, als Antwort auf die wachsenden Marktanforderungen, folgen lassen. Lange Zeit haben sich Organisationen über die von ihnen verarbeiteten physischen Ressourcen oder die erzeugten Produkte definiert. Dies reicht heute nicht mehr aus, um schnell auf wachsende Marktanforderungen reagieren zu können. Notwendig erscheint es, den Fokus auf die schnelle und kostengünstige Abwicklung von Geschäftsprozes- sen und auf die Entwicklung von innovationsfähigen fachlichen und fachübergrei- fenden Kompetenzen zu legen. Damit rücken die Ressourcen „Prozesse“ und „Wis- sen“ in das Zentrum der Betrachtung. Es muss eine strategie- und marktorientierte Organisationsgestaltung folgen, die einen geschickten Umgang mit Wissen und Lernen ermöglicht, um in einem von Wandel und Veränderung geprägten Umfeld dauerhafte Wettbewerbsvorteile zu generieren. Im Vordergrund steht damit die Bildung von prozess- und kompetenzorientierten Organisationsstrukturen, die eine lernende Organisation erst möglich machen. Vor diesem Hintergrund verwundert es kaum, dass die „Lernende Organisation“ und „Organisationales Lernen“ als ein Wettbewerbsvorteil oder als eine Antwort auf die Herausforderungen der Zukunft gelten.1 Dementsprechend müssen zunehmend die Kernkompetenzen der Organi- sation und die Berücksichtigung unternehmensinterner Ressourcen und Kompe- tenzen in den Mittelpunkt der Betrachtung rücken. In Zeiten kürzerer Produktle- benszyklen, hohen technologischen Wandels und schnelllebiger Kundenwünsche stellt das Zur...

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