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Das lernende Unternehmen

Personal- und Organisationsentwicklung in einer kompetenz- und prozessorientierten Organisation

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Nadine Hoffmeister

In dieser Arbeit geht es um einen anwendungsorientierten Ansatz einer kompetenz- und prozessorientierten Organisation, die zugleich den Austausch von Wissen und Lernen fördern soll. Untersucht wird dabei die Job-Family-Cluster-Organisation der Volkswagen AG als Chance, organisationales Lernen zu fördern. Damit werden die wissenschaftliche Diskussion in Bezug auf zukunftsfähige Organisationen angeregt und die Vorteile prozess- und kompetenzorientierter Strukturen deutlich gemacht. Der Blickwinkel ist auf die Organisation insgesamt und deren Mitglieder gerichtet. Die Job Family Cluster und deren Notwendigkeit werden zunächst theoretisch und praktisch erläutert und organisationstheoretisch eingeordnet. Die Entwicklung der Organisation im Rahmen von Job Family Development zeigt die notwendige Vereinbarung von Personal- und Organisationsentwicklung. Der Erfolg der einzelnen Maßnahmen zur Implementierung und Entwicklung einer lernfähigen Organisation und deren Mitglieder zeigen sich in den Ergebnissen einer Einstellungsmessung. Daraus abgeleitet werden Optimierungs- und weitere Forschungsansätze im Hinblick auf die Zukunftsfähigkeit prozess- und kompetenzorientierter Strukturen und deren Förderung.

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4. Die Erzielung von Wettbewerbsvorteilen durch organisationales Lernen in der Job Family Cluster Organisation 189

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189 4. Die Erzielung von Wettbewerbsvorteilen durch organisationales Lernen in der Job Family Cluster Organisation Die Frage im Hinblick auf eine effiziente Organisationsgestaltung liegt in Anbe- tracht der Tatsache, dass Organisationen sich diesbezüglich entwickeln müssen auf der Hand: Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, damit in und um Organisationen gelernt werden kann, um mit den tatsächlichen und zukünftigen Veränderungen umgehen zu können? Diese Frage schließt die tiefer greifende Frage ein, wie Organisationen als Ganzes lernen können, also ihre Fähigkeit zur Weiterentwicklung ausbauen. Im Hinblick darauf, dass Organisationen im Rahmen ihrer Selbstreferentialität geschlossene Systeme sind, müssen sie jedoch ihre Identität aus der ständigen Kommunikation und aus Aushandlungsprozessen mit sich und der Umwelt gewin- nen. Unter dieser Voraussetzung überleben Unternehmen, indem sie immer wieder ihre Zahlungsfähigkeit im System der Wirtschaft reproduzieren und damit regel- mäßig Veränderungen aus dem relevanten Umfeld wahrnehmen. Die planmäßige Einführung einer kompetenz- und prozessorientierten Organisation am Beispiel der Job Family Cluster Organisation scheint geeignet zu sein, den chaotisch wirkenden Markt zu beobachten und intern effiziente Antworten zu entwickeln sowie umzu- setzen. Dies schließt die Veränderungen ein, welche die Gesamtorganisation be- treffen und eröffnet einen ersten Zugang zum Modell einer lernenden Organisation. Das lernende Unternehmen wird dabei zu einem organisatorischen Ideal und scheint die Lösung zu sein, mit Wandel und Veränderung erfolgreich umzugehen.404 Nach Argyris und Schön ist in der heutigen Zeit allgemein bekannt, dass...

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