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Das lernende Unternehmen

Personal- und Organisationsentwicklung in einer kompetenz- und prozessorientierten Organisation

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Nadine Hoffmeister

In dieser Arbeit geht es um einen anwendungsorientierten Ansatz einer kompetenz- und prozessorientierten Organisation, die zugleich den Austausch von Wissen und Lernen fördern soll. Untersucht wird dabei die Job-Family-Cluster-Organisation der Volkswagen AG als Chance, organisationales Lernen zu fördern. Damit werden die wissenschaftliche Diskussion in Bezug auf zukunftsfähige Organisationen angeregt und die Vorteile prozess- und kompetenzorientierter Strukturen deutlich gemacht. Der Blickwinkel ist auf die Organisation insgesamt und deren Mitglieder gerichtet. Die Job Family Cluster und deren Notwendigkeit werden zunächst theoretisch und praktisch erläutert und organisationstheoretisch eingeordnet. Die Entwicklung der Organisation im Rahmen von Job Family Development zeigt die notwendige Vereinbarung von Personal- und Organisationsentwicklung. Der Erfolg der einzelnen Maßnahmen zur Implementierung und Entwicklung einer lernfähigen Organisation und deren Mitglieder zeigen sich in den Ergebnissen einer Einstellungsmessung. Daraus abgeleitet werden Optimierungs- und weitere Forschungsansätze im Hinblick auf die Zukunftsfähigkeit prozess- und kompetenzorientierter Strukturen und deren Förderung.

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Zusammenfassung und Ausblick 303

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303 Zusammenfassung und Ausblick Im vorliegenden letzten Abschnitt dieser Arbeit werden alle wichtigen Ergebnisse zusammengefasst. Abschließend sollen Ansatzpunkte für die Weiterentwicklung des Job-Family-Konzepts aufgezeigt werden. Diese beziehen sich auf praktische Empfehlungen einerseits und Anregungen für weitere Forschungsarbeiten zu diesen Themen andererseits. Darstellung der wichtigsten Ergebnisse Hauptzielsetzung der vorliegenden Arbeit war die Entwicklung eines praxisbe- zogenen Gestaltungsvorschlages für eine prozess- und kompetenzorientierte Organisation und deren Entwicklung zur Förderung organisationalen Lernens, um in Zeiten dynamischer interner und externer Wandlungsprozesse wettbe- werbsfähig zu bleiben. Den Ausgangspunkt liefert die Betrachtung des Wandels und seiner Folgen. Zuerst wurde herausgearbeitet, welche Bedeutung Wandel im Allgemeinen hat und welche internen sowie externen Einflüsse überhaupt zum Wandel führen. Dabei konnte festgestellt werden, dass ohne eine auf Prozessoptimierung ausge- richtete Organisationsentwicklung keine neuartige Organisationsform möglich ist. Nur durch die Konzentration der Unternehmen auf ihre Prozesse können die immer komplexer werdenden Strukturen, Abläufe und Produkte sowie die stetig steigenden Kundenanforderungen beherrschbar gemacht werden. Die daraus folgende notwendig gewordene Entwicklung muss sich zwangsläufig auf die Ziele, Strukturen, Kultur, Beziehungsmuster, Standards und Regeln der Organi- sation beziehen, um langfristig Werte, Einstellungen und Verhaltensweisen zu verändern. Sowohl der revolutionäre Wandel zweiter Ordnung als auch der evo- lutionäre Wandel erster Ordnung bewirken dabei einerseits Stabilität und lang- fristige Änderungen sowie andererseits Kontinuität, Selbstentwicklungs- und Lernfähigkeit der Organisation. Mit Hilfe der systemischen Sichtweise konnte untersucht werden, inwieweit das Wandlungsgeschehen Auswirkungen auf soziale Systeme hat. Es stellte sich...

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