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Spanisches Anwaltshaftungsrecht

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Ingo Müller

Die Arbeit erschließt erstmals das spanische Anwaltshaftungsrecht in deutscher Sprache und setzt sich zugleich mit der spanischen Doktrin kritisch auseinander. Im Mittelpunkt der Bearbeitung steht die besonders praxisrelevante zivilrechtliche Haftung des Rechtsanwalts, die eine umfassende Erörterung erfährt. Ergänzend werden außerdem die Grundlagen seiner disziplinar- und strafrechtlichen Haftung dargestellt. Die Untersuchung zeigt, dass den strukturellen Gemeinsamkeiten mit dem deutschen Recht auch erhebliche Unterschiede gegenüberstehen, von der Zweiteilung des Anwaltsberufs bis zur Ersatzfähigkeit von Chancen, die der Mandant durch die Pflichtverletzung des Anwalts verloren hat. Praxisnahe Erläuterungen zu Haftungsvereinbarungen und zur Berufshaftpflichtversicherung runden die Arbeit ab.

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Kapitel sieben: Beweislast 277

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277 Kapitel sieben: Beweislast Zentrale Vorschrift zur Bestimmung der Frage, welche Tatsachen von welcher Partei zu beweisen sind, ist im spanischen Haftungsrecht der Art. 217 LEC1449,1450 der nunmehr den früher geltenden Art. 1214 CC ersetzt. Nach des- sen Absatz zwei hat der Kläger diejenigen Tatsachen zu beweisen, die seinen Anspruch begründen, während nach Absatz drei der Beklagte „diejenigen Tatsa- chen beweisen muss, die die rechtliche Wirkung der vom Kläger vorgetragenen Tatsachen hindert, erlöschen lässt oder vernichtet“, d.h. also Einwendungen und 1449 Art. 217 LEC: „Carga de la prueba. 1. Cuando, al tiempo de dictar sentencia o resolución semejante, el tribunal consid- erase dudosos unos hechos relevantes para la decisión, desestimará las pretensiones del actor o del reconviniente, o las del demandado o reconvenido, según corresponda a unos u otros la carga de probar los hechos que permanezcan inciertos y fundamenten las pretensiones. 2. Corresponde al actor y al demandado reconviniente la carga de probar la certeza de los hechos de los que ordinariamente se desprenda, según las normas jurídicas a ellos aplicables, el efecto jurídico correspondiente a las pretensiones de la demanda y de la reconvención. 3. Incumbe al demandado y al actor reconvenido la carga de probar los hechos que, conforme a las normas que les sean aplicables, impidan, extingan o enerven la eficacia jurídica de los hechos a que se refiere el apartado anterior. 4. En los procesos sobre competencia desleal y...

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