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Nachehelicher Unterhalt

Eine rechtsvergleichende Untersuchung zum deutschen, spanischen und chilenischen Recht

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Carolina Riveros Ferrada

Das Problem des nachehelichen Unterhalts gehört zu den brisantesten Problemen des Familienrechts. Der deutsche nacheheliche Unterhalt wurde durch das UÄndG von 2007 reformiert, vor diesem Hintergrund präsentiert diese rechtsvergleichend angelegte Arbeit die aktuelle Rechtslage des deutschen, spanischen und chilenischen Rechts. Da sich die Veränderungen auf gesellschaftliche Entwicklungen im Zusammenhang mit der Familie und der Lebensgestaltung des Einzelnen gründen, beschäftigt sich die Untersuchung auch mit den soziologischen Aspekten jeder Rechtsordnung. Mittelpunkt dieser Arbeit ist, zu erkennen und zu durchschauen, welche grundlegenden und signifikanten Parallelen und Differenzen im nachehelichen Unterhalt zwischen den oben genannten Ländern existieren. Die Autorin setzt sich – nach der jüngsten Reform – mit der Tragweite des Eigenverantwortungsprinzips auseinander. Außerdem untersucht sie das Verhältnis zwischen dem nachehelichen Unterhalt und dem Zugewinnausgleich, dabei steht für das deutsche Recht das Problem der Doppelbewertung von Vermögenspositionen und Schulden im gesetzlichen Güterstand und im nachehelichen Unterhalt im Vordergrund. Des Weiteren befasst sie sich mit dem Verschuldensprinzip beim Unterhalt, insbesondere mit einer Analyse des §1579 Nr.7 n. F. BGB.

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Zweites Kapitel: Die katalanische pensión compensatoria des Código de Familia 43

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43 Zweites Kapitel: Die katalanische pensión compensatoria des Código de Familia Um Wiederholungen zu vermeiden, wird das katalanische Recht hier nur inso- weit präsentiert, als es inhaltlich vom gemeinspanischen Recht abweicht. Im ka- talanischen Familiengesetzbuch (C F) ist die pensión compensatoria in Art. 84 und ff CF vorgesehen. A Soziologische Aspekte Im Jahr 2007 heirateten in Katalonien 4,2 von 1000 Einwohnern. Dies ist die niedrigste Quote der letzten 30 Jahren109. Im gleichen Jahr gab es in Katalonien 23,833 Scheidungen, davon waren 17.059 einverständliche Scheidungen und nur 6.775 streitige Scheidungen. Nach Mitteilung des Katalonischen Statistischen Instituts110 von 29.07.09111 waren in Katalonien im Jahr 2007 69,4 % ledige Frauen erwerbstätig; 52,6 % Verheiratete und 29,6 % Witwen, Getrennte oder Geschiedene erwerbstätig. 2007 arbeiteten ledige Frauen zwischen 25 und 54 Jahren zu 87,2 % und verhei- ratete Frauen in der gleichen Altersgruppe zu 73,3 %. Im Jahr 2008 arbeiteten in Katalonien Frauen zwischen 16 und 64 Jahren zu 63,1 %112. Die Erwerbstäti- genquote von Männern ist 78,5 %. B Scheidungsrecht Das spanische Scheidungsrecht gilt für ganz Spanien. Katalonien hat jedoch spe- ziell die Folgen und Wirkungen bei Nichtigkeit, Trennung und Scheidung in den Arts. 76 bis 86 CF gesetzlich geregelt. 109 www.idescat.cat/novetas/?id=475&lang=es Stand. 03.08.09. 110 www.idescat.cat 111 www.idescat.cat/novetats/?id=578&lang=es 112 www.idescat.cat/pub/?id=aec&n=305&lang=es Stand.03.08.09. 44 C Voraussetzungen der katalanischen pensión compensatoria Die...

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