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Transnationale Unternehmen zwischen heterogenen Umwelten und interner Flexibilisierung

Zur Rolle polykontextueller Netzwerke in der Siemens AG

Mirka C. Wilderer

Am Fallbeispiel der Siemens AG wird in dieser Arbeit der Frage nachgegangen, wie international operierende Unternehmen angesichts heterogener Unternehmensumwelten und interner Flexibilisierungsbemühungen koordiniert und stabilisiert werden. In Abgrenzung zur internationalen Managementforschung und an netzwerktheoretische Überlegungen anknüpfend wird aufgezeigt, dass die Leistungsfähigkeit formaler Strukturen und Koordinationsmechanismen zur Lösung des Dilemmas grenzüberschreitend tätiger Unternehmen in der realen Organisationspraxis begrenzt ist und häufig überbewertet wird. Stattdessen werden international operierende Unternehmen jenseits ihrer formalen Strukturen durch Handeln in polykontextuellen Netzwerken in und über ihre Unternehmensgrenzen hinweg koordiniert und integriert.

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Inhaltsverzeichnis

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TABELLENVERZEICHNIS 15 ABBILDUNGSVERZEICHNIS 17 ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS 19 EINFÜHRUNG 21 TEIL I: THEORETISCHE GRUNDLAGEN 37 HETEROGENISIERUNG DER UNTERNEHMENSUMWELTEN 39 Herausbildung eines globalen Wirtschaftssystems 39 Überblick über die Globalisierungsdebatte 40 Unternehmerischer Umgang mit der globalen Handlungsrationalität 53 Beständigkeit einer Vielzahl nationaler Wirtschaftssysteme 57 Nationale Wirtschaftssysteme in der Weltgesellschaft 59 Unternehmerischer Umgang mit lokalen Handlungsrationalitäten 72 Im Spannungsfeld von Globalisierung und Lokalisierung 78 INTERNATIONAL OPERIERENDE UNTERNEHMEN IM SPANNUNGSFELD VON GLOBALISIERUNG UND LOKALISIERUNG 81 International operierende Unternehmen 81 Das Dilemma der Unternehmensführung 88 Interne Flexibilisierung von Unternehmensstrukturen 90 Internationalisierungsstrategien 92 Die differenzierte Netzwerkorganisation als Organisationsmodell transnationaler Unternehmen 101 HANDLUNGSVOLLZUG IN SOZIALEN NETZWERKEN 113 Das Konzept sozialer Netzwerke 116 Soziale Netzwerke als an Adressen angelagerte Beziehungsgeflechte 117 Strukturelle Positionen in sozialen Netzwerken 131 Leistungsvermögen sozialer Netzwerke 134 Das Konzept des Sozialkapitals 135 12 Die gesellschaftliche Wirkung sozialer Netzwerke 140 Differenzierung zwischen Systemen und sozialen Netzwerken 150 TEIL II: EIGENER ANSATZ 155 INTEGRATIONSLEISTUNG POLYKONTEXTUELLER NETZWERKE 157 Begrenzte Leistungsfähigkeit formaler Strukturen 158 Entwicklung einer gemeinsamen Handlungsrationalität 171 Sozialintegration durch Handeln in polykontextuellen Netzwerken 178 Hypothesen 186 METHODISCHES VORGEHEN 197 Multi-Level-Einzelfallstudie als qualitativer Forschungsansatz 198 Methodenvielfalt bei der Datenerhebung 213 Begründung der Fallauswahl 228 Die Siemens AG 229 Die operativ verantwortliche Geschäftseinheit 231 Die Regionalgesellschaften 235 TEIL III: UNTERNEHMENSKOORDINATION UND STABILISIERUNG AM FALLBEISPIEL DER SIEMENS AG 241 GLOBALISIERUNGSSTRATEGIE UND INTERNATIONALISIERUNGSPROFIL 243 Der historische Internationalisierungspfad 245 Unternehmensgründung und erste Expansion (1847 bis 1865) 246 Begründung der Elektrotechnik und internationale Großprojekte (1866 bis 1892) 247 Wachstum durch...

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