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Elektromobilität

Theoretische Grundlagen, Herausforderungen sowie Chancen und Risiken der Elektromobilität, diskutiert an den Umsetzungsmöglichkeiten in die Praxis

Mehmet Yay

Elektromobilität ist im Trend! Automobilhersteller, Energiekonzerne, sowie die Bundesregierung beschäftigen sich immer stärker mit dieser Thematik. Die Arbeit veranschaulicht Hintergrund und Entwicklung dieses Trends. Darüber hinaus werden die sich durch Elektromobilität ergebenden Chance, Risiken und die Herausforderungen für alle Akteure entlang der Wertschöpfungskette dargestellt. Es wird herausgearbeitet, unter welchen Voraussetzungen ein Elektrofahrzeug ökologisch und ökonomisch sinnvoll in die Praxis implementiert werden kann. Der aktuelle Stand der Technik und der Umsetzung zeigt, dass das Zeitalter alternativer Antriebskonzepte längst begonnen hat und eine Umsetzung sofort möglich ist.

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6 Herausforderungen, Chancen und Risiken durch Elektromobilität 71

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71 6 Herausforderungen, Chancen und Risiken durch Elektromobilität 6.1 Herausforderungen durch Elektromobilität Die Entwicklung von Elektromobilen geht einher mit neuen Problemen und die sich daraus ergebenden Aufgaben. Dabei stellt Elektromobilität alle Akteure vor neue Herausforderungen, die bewältigt werden müssen, um die Idee des elektri- schen Fahrens erfolgreich umzusetzen. Betroffen ist hier jedes Glied der Wert- schöpfungskette, von der Beschaffung der Rohstoffe, bis hin zum Vertrieb der Fahrzeuge. Nachfolgend ist in Abbildung 6.1 die Wertschöpfungskette Elektro- mobilität dargestellt. Abbildung 6.1: Wertschöpfungskette Elektromobilität Quelle: Bundesregierung (2009b), S. 9 6.1.1 Rohstoffe Geht man in der Wertschöpfungskette an den Anfang und betrachtet die Be- schaffung von Rohstoffen zur Herstellung von Li-Ion-Akkumulatoren, stößt man bereits auf die ersten Schwierigkeiten. Die größten Lithiumreserven liegen in Bolivien, Chile, Argentinien und China. Weltweit werden die Reserven an Li- thium auf 15 Millionen Tonnen geschätzt. Alleine in Südamerika liegen 80 % der Reserven, wobei der größte Teil mit 40 % in Bolivien liegt. Aufgrund des weltweit steigenden Bedarfs an Lithium für Handys und Laptops, steigt entspre- chend der Abbau von Lithium. Am Beispiel Chile hat sich die Produktion von Lithium im Jahr 2005 von 8.000 t um 50 %, auf 12.000 t im Jahr 2008 erhöht. Der künftige Bedarf an Lithium übersteigt die heutigen Produktionskapazitäten, worin die Herausforderung für die Zukunft liegt. Ein weiteres Problem ist die geographische Ungleichverteilung von Lithium, ähnlich wie bei Öl. Es besteht 72...

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