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Die Performance der IPOs von Leveraged Buyouts

Eine Untersuchung theoretischer und empirischer Erklärungsansätze zur Messung der Wertentwicklung und operativen Performance von LBO-backed IPOs

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Peter Seeburger

Diese Arbeit erweitert das bestehende Spektrum akademischer Untersuchungen der Börsengänge von Leveraged Buyouts, um neue Erkenntnisse über deren Charakteristika zum Zeitpunkt des IPO und die anschließende Performance zu gewinnen. Zu diesem Zweck analysiert der Autor die Kursentwicklung sowie die operative Performance für ein Sample aus 252 LBO-backed IPOs in den USA zwischen 1995 bis 2004 in den drei Jahren nach dem Börsengang. Im Fokus steht dabei einerseits die empirische Analyse der in der Praxis häufig geäußerten negativen Stereotype über LBO-backed IPOs; andererseits wird auch die Nachhaltigkeit der durch Finanzinvestoren erzielten Wertsteigerungen auf der Basis Agency-theoretischer Incentivierungsansätze betrachtet. Insbesondere wird untersucht, inwieweit der Eigenkapitalanteil der LBO-Fonds und ein hoher Verschuldungsgrad positive Anreizstrukturen für die Entwicklung der betroffenen Unternehmen darstellen.

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1 Einführung 1

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.1 Motivation Mit dem Aufschwung an den internationalen Finanzmärkten bis zum Sommer 2007 und dem anschließenden Einbruch, hervorgerufen durch die Immobilien- krise in den USA (Subprime Mortgage Crisis) und der damit verbundenen Kreditklemme, hat auch das Thema Private Equity (PE) große Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Von besonderem öffentlichen Interesse ist dabei der fremd- finanzierte Erwerb von Unternehmen in Form eines Leveraged Buyout (LBO). Während LBOs in den USA bereits seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil des Kapitalmarktes sind, haben sich diese in den letzten Jahren in Europa und teil- weise auch in Asien sowohl bei Investoren als alternative Anlageform als auch bei Unternehmen als Finanzierungs- und Governancemodell etabliert. Das ra- sante weltweite Wachstum der Buyouts wurde dabei durch attraktive Rahmen- bedingungen auf der Angebots- und Finanzierungsseite begünstigt.1 Das Geschäftsmodell der Buyout-Gesellschaften basiert im Wesentlichen darauf, Gelder bei institutionellen und zunehmend auch privaten Investoren über Fonds einzusammeln und damit Unternehmen vollständig oder teilweise zu übernehmen. Charakteristisches Merkmal dieser Transaktionen ist, dass sie unter signifikantem Einsatz von Fremdkapital und unter Beteiligung des Manage- ments erfolgen.2 Ausdrückliches Ziel ist es, den Wert der Unternehmen durch Änderungen in der Geschäftsstrategie, Optimierung der Kapitalstruktur, Ver- äußerungen von Firmenteilen und Verbesserung der operativen Effizienz zu steigern und diese anschließend gewinnbringend zu veräußern.3 Neben dem Verkauf an einen anderen Finanzinvestor oder einen strategischen Käufer bildet der Börsengang oder Initial Public Offering (IPO) bzw. Going Public eine wich- tige Exitoption für Finanzinvestoren aus...

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