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Strafrechtlicher Schutz des Wettbewerbs?

Eine kritische Analyse von Sinn und Zweck der Straftatbestände zum Schutz des Wettbewerbs

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Matthias Achenbach

Die Studie untersucht Sinn und Zweck der Straftatbestände zum Schutz des Wettbewerbs im 26. Abschnitt des Strafgesetzbuchs. Zunächst wird die historische Entwicklung dieser Straftatbestände dargestellt und der Frage nachgegangen, was den Gesetzgeber zu ihrer Aufnahme in das Strafgesetzbuch veranlasst hat. Anschließend werden Strafwürdigkeit und Strafbedürftigkeit dieser Delikte erörtert. Daneben wird geklärt, welchen Stellenwert die Wettbewerbsdelikte in der Praxis der Strafverfolgung haben und ob europäische Vorgaben die Wettbewerbsdelikte im Strafgesetzbuch legitimieren können. Auf Grundlage der gefundenen Ergebnisse arbeitet der Verfasser heraus, dass der freie Wettbewerb als solcher keinen strafrechtlichen Schutz genießen sollte, und dass die strafrechtlichen Steuerungsmöglichkeiten innerhalb der marktwirtschaftlichen Ordnung – insbesondere aus rechtsstaatlicher Sicht – kein taugliches Instrument für den Schutz von wirtschaftlichen Allgemeininteressen sind.

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Inhaltsverzeichnis

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EINLEITUNG....................................................................................................... 1 A. Überblick über Aufbau und Struktur der Wettbewerbsdelikte ........................ 2 I. Wettbewerbsbeschränkende Absprachen bei Ausschreibungen........................ 2 II. Bestechlichkeit und Bestechung im geschäftlichen Verkehr ........................... 4 B. Ziel der Untersuchung ...................................................................................... 4 C. Aufbau der Untersuchung................................................................................. 6 1. KAPITEL - ENTSTEHUNGSGESCHICHTE UND KRIMINALPOLITIK ........................................................................................... 9 A. Die Entwicklung seit 1945 ............................................................................... 9 I. Submissionsabsprachen ..................................................................................... 9 1. Erste Entwürfe eines Straftatbestandes (ab 1945)......................................... 9 2. Folgenschwere Entscheidung des Bundesgerichtshofs (1961) ................... 12 3. Der 49. Deutsche Juristentag (1972)........................................................... 13 4. Entwurf der Sachverständigenkommission (1975) ..................................... 14 5. Alternativentwurf eines Strafgesetzbuches (1977) ..................................... 16 6. Weitere Gesetzgebungsverfahren (ab 1978) ............................................... 17 II. Bestechlichkeit und Bestechung im geschäftlichen Verkehr ......................... 21 1. Ursprüngliche Fassung (1909) .................................................................... 21 2. Neufassung des Bestechungstatbestands (1974)......................................... 22 B. Die rechtspolitische Situation in den neunziger Jahren.................................. 23 C. Weitere Gesetzesinitiativen (ab 1995)............................................................ 25 D. Der 61. Deutsche Juristentag (1996) .............................................................. 33 I. Gutachten zur Einführung der Wettbewerbsdelikte ........................................ 34 1. Übernahme des § 12 UWG a.F. in das Strafgesetzbuch ............................. 34 X 2. Einführung eines Straftatbestandes des Ausschreibungsbetruges .............. 36 II. Beschlüsse des 61. Deutschen Juristentages .................................................. 37 1. Aktive und passive Bestechung im geschäftlichen Verkehr....................... 37 2. Rechtswidrige Submissionsabsprachen ...................................................... 38 E. Weiterer Gesetzgebungsverlauf (ab 1996) ..................................................... 39 I. Entwurf zum Korruptionsgesetz (1996) .......................................................... 39 II. Verabschiedung des „Korruptionsbekämpfungsgesetzes“ (1997) ................. 40 III. Weitere Gesetzgebung (ab 1997) .................................................................. 41 F. Zusammenfassung und Stellungnahme........................................................... 42 2. KAPITEL - ZUR STRAFWÜRDIGKEIT DER STRAFTATEN GEGEN DEN WETTBEWERB........................................................................................ 44 A. Begriff der Strafwürdigkeit ............................................................................ 44 B. Handlungsunwert als Voraussetzung der Strafwürdigkeit ............................. 45 I. Handlungsunwert von Submissionsabsprachen............................................... 46 1. Bedeutung...

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