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Qualität von Bildung und Kultur- The Quality of Education and Culture

Theorie und Praxis - Theoretical and Practical Dimensions

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Edited By Gerd-Bodo von Carlsburg

Dieser Band dokumentiert eine Reihe von Beiträgen der XVI. Internationalen wissenschaftlichen Konferenz Bildungsreform und Lehrerausbildung zum Thema Qualität von Bildung und Kultur – Theorie und Praxis, die von der Pädagogischen Universität Vilnius (VPU) und der Pädagogischen Hochschule Heidelberg gemeinsam konzipiert und veranstaltet wurde. Das Hauptthema der Konferenz war: Bildungs- und Qualitätsstandards der Hochschul- und Schulbildung: humanistische Tradition und Perspektivenwechsel im Bildungs- und Erziehungsbereich unter Berücksichtigung neuer Strukturen des Denkens und Managementstrategien im Hinblick auf die Herausforderungen der Gesellschaft des kommenden Jahrzehnts.
This volume presents contributions of the 16 th International Scientific Meeting on The Reform of Education and Teacher’s Training to the topic The Quality of Education and Culture – Theoretical and Practical Dimensions. The meeting topic was: Combination of the University and High school education: humanistic/classical tradition and change of perspectives in the field of education and schooling under consideration of new structures of the thinking and management strategies with regard to the challenges of the society of the next decade.

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Auf dem Wege von der Zivil- zur Informationsgesellschaft durch Lernen – ein Leben lang 119

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Gerd-Bodo von Carlsburg, Kirsten Hoffmann Auf dem Wege von der Zivil- zur Informationsgesellschaft durch Lernen – ein Leben lang These 1 Schule hat primär die Aufgabe, die Jugend auf veränderte gesellschaftliche An- forderungen vorzubereiten und sich selbst als Institution für Veränderungen zu wappnen, dazu gehört auch die reflektierende Vorbereitung der Jugend auf den rationalen Umgang mit neuen Technologien im Hinblick auf die erstrebenswer- ten Ressourcen eines angestrebten Erziehungswandels. In den letzten Jahren haben viele Länder Kommissionen eingesetzt, die eine Neubewertung der gesellschaftlichen Anforderungen an das Bildungssystem vornehmen und dessen zukünftige Leistungsfähigkeit beurteilen sollten. Ob es nun aus deutscher Sicht Bildungskommission der deutschen Bundesländer, der deutschen Hochschulrektorenkonferenz, der Kultusministerkonferenz der Bun- desrepublik Deutschland oder TIMSS-, PISA-, IGLU-Kommissionen waren, sie alle liefern uns ähnliche Ergebnisse und Schlüsse: Im Zuge der fortgesetzten Modernisierung moderner Gesellschaften müssen wir einen deutlichen Wandel im System der Arbeit und der Berufe sowie damit zusammenhängend von Bildung und Beruf konstatieren. Angesichts des Glo- balisierungsdrucks, der Steigerung der Ansprüche an Qualifikation, der zu- nehmenden Informatisierung vieler Arbeitsabläufe, der Bedeutungssteigerung von lebenslanger marktgerechter beruflicher Weiter- und Umqualifizierung, werden an immer mehr zukünftige Arbeitnehmer immer höhere Anforderungen gestellt. Dabei sind nicht einfacher Wissensbesitz oder spezifische Kompeten- zen gefragt, sondern eher breitere, situationsunspezifische Kompetenzen, Mo- tivationen und Haltungen, wie z. B. Problemlösefähigkeit, Kooperation oder Selbstregulation. Für unsere Frage nach einer zukunftsfähigen Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern in einer Informationsgesellschaft unter Einfluss und Beeinflussung...

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