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Qualität von Bildung und Kultur- The Quality of Education and Culture

Theorie und Praxis - Theoretical and Practical Dimensions

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Edited By Gerd-Bodo von Carlsburg

Dieser Band dokumentiert eine Reihe von Beiträgen der XVI. Internationalen wissenschaftlichen Konferenz Bildungsreform und Lehrerausbildung zum Thema Qualität von Bildung und Kultur – Theorie und Praxis, die von der Pädagogischen Universität Vilnius (VPU) und der Pädagogischen Hochschule Heidelberg gemeinsam konzipiert und veranstaltet wurde. Das Hauptthema der Konferenz war: Bildungs- und Qualitätsstandards der Hochschul- und Schulbildung: humanistische Tradition und Perspektivenwechsel im Bildungs- und Erziehungsbereich unter Berücksichtigung neuer Strukturen des Denkens und Managementstrategien im Hinblick auf die Herausforderungen der Gesellschaft des kommenden Jahrzehnts.
This volume presents contributions of the 16 th International Scientific Meeting on The Reform of Education and Teacher’s Training to the topic The Quality of Education and Culture – Theoretical and Practical Dimensions. The meeting topic was: Combination of the University and High school education: humanistic/classical tradition and change of perspectives in the field of education and schooling under consideration of new structures of the thinking and management strategies with regard to the challenges of the society of the next decade.

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Einzelne, Paare, Netzwerke. Dargestellt an der Utopie 2084 133

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Peter Strasser Einzelne, Paare, Netzwerke Dargestellt an der Utopie 2084 Setzen wir uns einmal die Brille eines Utopisten auf, aber nicht irgendeines U- topisten. Setzen wir uns vielmehr die Brille eines utopisch Besorgten auf, der sich eine Gesellschaft vorzustellen versucht, die aus der unseren hervorginge, und zwar durch die Weiterentwicklung bereits tonangebender Verhältnisse und laufender Trends. Und fragen wir uns dann, ob eine solche Gesellschaft wün- schenswert wäre. I. Das große „Ich bin ich“ Es hat im 20. Jahrhundert eine Reihe von Utopien gegeben, die alle das waren, was man in der Fachliteratur „Dystopien“ nennt. Dabei handelt es sich um Zu- kunftsvisionen, die einen Zustand beschreiben, den niemand will und wollen kann. Die drei einflussreichsten dieser negativen Utopien waren: 1932 Aldous Huxleys Brave New World, 1949 George Orwells 1984 und 1953 Ray Bradburys Fahrenheit 451. In allen dreien ging es um den Kampf des Einzelnen, des Indi- viduums, gegen eine Gesellschaft, die auf totale Kontrolle drängt und daher jedweder Individualität feindlich gegenübersteht. Doch während Orwells und Bradburys Machthaber mit brutalen Zwangsmitteln arbeiten, herrscht in der Brave New World ein Zustand kollektivierten Glücks, das durch Drogen gestützt und auf Dauer gehalten wird. Insofern berührt uns Huxleys Utopie heute am meisten. Denn sie gibt uns zu verstehen, dass die Machthaber der Zukunft nicht mit den Mitteln des Terrors und der Abschreckung regieren werden. Ganz im Gegenteil: Sie wissen, dass man die Massen dadurch am besten kontrolliert, dass man sie in einen...

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