Show Less

«Small», «middle» und «professional talk»

Ein interaktiv-interkultureller Ansatz im Fachsprachenunterricht Englisch zur Erlangung fachkommunikativer Kompetenz

Series:

Susanne Maaß-Sagolla

Die Arbeit beschäftigt sich mit einem Thema, dessen Untersuchung von wirtschaftspolitischer Relevanz ist. Sie ist im Rahmen eines Forschungsprojektes mit deutschen Fach- und Führungskräften aus verschiedenen Bereichen der Wirtschaft sowie den Studierenden des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen der Fachhochschule Münster entstanden. Im Zuge der Globalisierung mehren sich die Verflechtungen internationaler Unternehmen. Das hat zur Folge, dass ein reibungsloses Miteinander in hohem Maße auch von sprachlich-kommunikativen Kompetenzen abhängt. Daher wirft die Autorin im ersten Schritt einen Blick auf interkulturelle Begegnungen in Arbeitsprozessen deutscher und amerikanischer Fach- und Führungskräfte. Auf der Basis der gewonnenen Ergebnisse wird ein Kurssystem für Wirtschaftsingenieure entwickelt, unterrichtet und empirisch ausgewertet. Um den interkulturellen Erkenntnisgewinn der Studierenden ermitteln zu können, werden die Ergebnisse aus dem Unterrichtsprojekt mit denen der deutschen Fach- und Führungskräfte verglichen. Mit diesem Kurssystem können u. a. Wirtschaftsingenieure gezielt auf ihre zukünftige Berufstätigkeit vorbereitet werden.

Prices

Show Summary Details
Restricted access

Teil III: Studierende des Projekts Interkulturelle Kommunikation im Fachsprachenunterricht Englisch im Vergleich zu deutschen Fach- und Führungskräften 183

Extract

183 Teil III Studierende des interaktiv-interkulturellen Fachsprachenunterrichts Englisch im Vergleich zu deutschen Fach- und Führungskräften 1. Einleitung Im letzten Teil der hier vorliegenden Arbeit sollen die Studierenden des Wirtschafts- ingenieurwesens der Fachhochschule Münster, die am interaktiv-interkulturellen Fachsprachenunterricht Englisch teilgenommen haben, mit den deutschen Fach- und Führungskräften verglichen werden. Letztere haben durch ihre Teilnahme an der schriftlichen und mündlichen Befragung auf das Unterrichtsprojekt mit ihren praxisnahen Aussagen Einfluss genommen und so eine Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft geschaffen. Im Folgenden werden die Studierenden und die Fach- und Führungskräfte mittels des Mann-Whitney-U-Tests (cf. Teil I, Kapitel 6.2.1) miteinander verglichen. Es handelt sich hier nicht, wie zuvor bei den Studierenden, um einen vorher-nachher Vergleich von Paarlingen, sondern um einen Vergleich auf der Verhaltensebene zweier unterschiedlicher Gruppen. Die nun folgenden Daten überprüfen, ob sich bei den Studierenden eine Veränderung auf der Verhaltensebene durch die Teilnahme am interaktiv-interkulturellen Unterricht feststellen lässt oder nicht. Sie werden unter den Punkten Sprachkompetenz, Kontaktaufnahme und small talk und interkultureller Erkenntnisgewinn interpretiert. 2. Sprachkompetenz Als erster Punkt soll die Sprachkompetenz der Studierenden im Vergleich zu den deutschen Fach- und Führungskräften betrachtet werden. Verglichen werden Hör- verständnis, Leseverständnis, aktiver Wortschatz und schriftlicher Ausdruck. Bei dem unten stehenden Vergleich handelt es sich um die Niveaustufen des Europäischen Referenzrahmens, der die Fähigkeiten in der Fremdsprache beschreibt. Die schriftliche Befragung der Studierenden wie die der Fach- und Führungskräfte bezieht sich auf die Selbsteinschätzung...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.