Show Less

«Small», «middle» und «professional talk»

Ein interaktiv-interkultureller Ansatz im Fachsprachenunterricht Englisch zur Erlangung fachkommunikativer Kompetenz

Series:

Susanne Maaß-Sagolla

Die Arbeit beschäftigt sich mit einem Thema, dessen Untersuchung von wirtschaftspolitischer Relevanz ist. Sie ist im Rahmen eines Forschungsprojektes mit deutschen Fach- und Führungskräften aus verschiedenen Bereichen der Wirtschaft sowie den Studierenden des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen der Fachhochschule Münster entstanden. Im Zuge der Globalisierung mehren sich die Verflechtungen internationaler Unternehmen. Das hat zur Folge, dass ein reibungsloses Miteinander in hohem Maße auch von sprachlich-kommunikativen Kompetenzen abhängt. Daher wirft die Autorin im ersten Schritt einen Blick auf interkulturelle Begegnungen in Arbeitsprozessen deutscher und amerikanischer Fach- und Führungskräfte. Auf der Basis der gewonnenen Ergebnisse wird ein Kurssystem für Wirtschaftsingenieure entwickelt, unterrichtet und empirisch ausgewertet. Um den interkulturellen Erkenntnisgewinn der Studierenden ermitteln zu können, werden die Ergebnisse aus dem Unterrichtsprojekt mit denen der deutschen Fach- und Führungskräfte verglichen. Mit diesem Kurssystem können u. a. Wirtschaftsingenieure gezielt auf ihre zukünftige Berufstätigkeit vorbereitet werden.

Prices

Show Summary Details
Restricted access

Zusammenfassung und Ausblick 195

Extract

195 Zusammenfassung und Ausblick Am Anfang dieses Forschungsprojekts zur Interkulturellen Kommunikation im Fach- sprachenunterricht Englisch stand die Überlegung, zunächst einmal die in der Literatur verankerten kulturellen Unterschiedlichkeiten deutsch - amerikanischer Arbeitsbe- ziehungen auf ihre Aktualität zu überprüfen. Zu diesem Zweck wurden 45 deutsche und 40 amerikanische Fach- und Führungskräfte schriftlich befragt und 13 Führungs- kräfte auf deutscher Seite sowie ein amerikanischer Manager interviewt. Die Fach- und Führungskräfte sollten über gewisse Entscheidungskompetenzen und Verant- wortungsbereiche verfügen sowie regelmäßig mit ihren jeweiligen Partnern geschäft- lich zu tun haben. Es wurde Wert darauf gelegt, dass es sich bei den Befragten um sowohl Fachkräfte wie auch Führungskräfte handelte, da ein Bezug zum Projekt hergestellt werden sollte. Studierende steigen in der Regel nicht als Führungskräfte in ein Unternehmen ein, sondern beginnen als Fachkräfte und steigen dann zu Führungskräften auf. Des Weiteren sollte die durchgeführte Befragung in der Wirtschaft dazu dienen, eine Brücke zwischen Theorie und Praxis zu schlagen. Aus den schriftlichen Interviews wurden Fallbeispiele extrahiert, die im Fachsprachenunterricht den Studierenden als Beispiele aus der Praxis zur Verfügung gestellt wurden. Auch wurde über die sprachlichen Voraussetzungen der Studierenden mit den jeweiligen Interviewpartnern gesprochen, um abschätzen zu können, welches Niveau in der Wirtschaft von den jungen Erwachsenen erwartet wird. In der Arbeit mit den Studierenden war es nun wichtig, die unterschiedlichen Ansätze der Fremdsprache Englisch im Allgemeinen und der Fachsprache im...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.