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Owning the Mind

Beiträge zur Frage geistigen Eigentums

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Paul Ferstl and Stefan Wedrac

Die Beiträge dieses Bandes, verfasst in deutscher und englischer Sprache aus den Bereichen der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, der vergleichenden Literaturwissenschaft, der Musikwissenschaft, der Philosophie sowie der Kulturwissenschaften, widmen sich Fragen der Zensur, des Urheber- und Interpretenrechts sowie hochaktuellen Diskussionen um den Zusammenhang zwischen Intertextualitätstheorien und Plagiatsvorwürfen. Ferner behandelt werden (sub)kulturelle Gegenentwürfe zu gängigen Modellen der Informationsweitergabe, ökonomische Grundlagen des Schutzes kulturellen Eigentums sowie aktuelle Entwicklungen in der Internetkultur, die für Fragen des geistigen Eigentums von weitreichender Bedeutung sind.

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FRÉDÉRIC DÖHL Still Got The Blues. Ein Plädoyer für Alternativen zur geltenden Form der Eigentumsverletzung durch unbewusste Entlehnung in der Musik anhand des Urteils LG München I (21 O 23120/00) vom 3. Dezember 2008 95

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FRÉDÉRIC DÖHL STILL GOT THE BLUES. Ein Plädoyer für Alternativen zur geltenden Form der Eigentums- verletzung durch unbewusste Entlehnung in der Musik anhand des Urteils LG München I (21 O 23120/00) vom 3. Dezember 2008 1. DIE AKTUELLE URHEBERRECHTSDEBATTE: ZU HINTERGRUND UND KONTEXT DER PROBLEMATIK Die Auseinandersetzung darüber, ob eine Eigentum gleiche Recht- stellung an Geistigem im Allgemeinen und an Tönen im Besonderen möglich sein soll, vielleicht sogar möglich sein muss, wie diese aus- zugestalten ist und wie die daraus resultierenden signifikanten volks- wirtschaftlichen Erträge zu verteilen sind, wird seit langem und mit vielen Argumenten geführt, moralisch-ethischen wie ökonomischen, sozialpolitischen wie rechtsdogmatischen, kulturwissenschaftlichen wie ästhetischen .1 Auch wenn die diversen Rechtssysteme trotz aller Harmonisierungstendenzen in der Begründung dieser Rechtsstellung 1 Es ist nicht Aufgabe des vorliegenden Beitrags und würde über dies den ihm Verfügung stehenden Platz sprengen, auch nur annähernd alle relevanten Argumente zu sammeln und im Einzelnen zu diskutieren . Vgl . insoweit zusammenfassend etwa Cyrill P . Rigamonti, Geistiges Eigentum als Begriff und Theorie des Urheberrechts (Baden-Baden: Nomos, 2001); Volker Jänich, Geistiges Eigentum – eine Komplementärerscheinung zum Sacheigentum? (Tübingen: Mohr Siebeck, 2002); Martin Kretschmer/Friedemann Kawohl, „The History and Philosophy of Copyright“, in Music and Copyright, hg . von Simon Frith/Lee Marschall (Edinburgh: Edinburgh University Press, ²2004), S . 21–53; Lee Marschall, Bootlegging. Romanticism and Copyright in the Music Industry (London: Sage, 2004), S . 6–55; Roy Shuker, „Copyright“, in ders ., Popular Music. The Key...

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