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Kriegs- und Nachkriegskindheiten

Studien zur literarischen Erinnerungskultur für junge Leser

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Edited By Gabriele von Glasenapp and Hans-Heino Ewers-Uhlmann

Die Beiträge dieses Bandes beschäftigen sich mit der Allgemein- wie der Kinder- und Jugendliteratur als einem zentralen Erinnerungsmedium an Kindheit und Jugend während des Zweiten Weltkriegs und der Nachkriegszeit. Fokussiert werden die teilweise traumatisierenden Erlebnisse: Zum einen aus unterschiedlichen nationalen Perspektiven, wobei der nationale Referenzrahmen neben deutschsprachigen auch europäische wie außereuropäische Perspektiven umfasst. Zum anderen werden die literarischen Kindheitsdarstellungen einzelner Länder unter dem Aspekt von Selbst- und Fremdwahrnehmung gesehen. Die einzelnen Aufsätze gehen zur Erinnerungskultur im Allgemeinen, behandeln einzelne Autoren und befassen sich mit der Tradierung von Texten, Aspekten nationaler Literaturpolitik sowie Fragen der literarischen Vermittlung.

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Inhalt

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Vorbemerkung ..................................................................................................... 11 Irit Wyrobnik (Frankfurt am Main) Familie und NS-Zeit. Erinnerungskulturen zu Beginn der 2000er Jahre........... 13 Hans-Heino Ewers / Caroline Gremmel (Frankfurt am Main) Zeitgeschichte, Familiengeschichte und Generationenwechsel. Deutsche zeitgeschichtliche Jugendliteratur der 1990er und 2000er Jahre im erinnerungskulturellen Kontext...................................................................... 27 Zohar Shavit (Tel Aviv) Es war einmal ein Krieg. Jüdische und nichtjüdische Kriegs- und Nachkriegskindheit und -jugend in der Kinder- und Jugendliteratur ..................................................................... 51 Rüdiger Steinlein (Berlin) Kriegs- und Nachkriegskindheit in der Kinder- und Jugendliteratur der SBZ/DDR....................................................................................................... 69 Ernst Seibert (Wien) Kriegs- und Nachkriegskindheit in Autobiographien österreichischer Autorinnen und Autoren ...................................................................................... 93 Bernd Dolle-Weinkauff (Frankfurt am Main) Kindheitsgeschichten aus dem Krieg als Cyberfiktion. Über „Kindergeschichten“ (2002) von Christoph Heuer................................. 117 Gabriele von Glasenapp (Frankfurt am Main) „Wir haben das nicht unversehrt überstanden“. Jüdische Kindheit und Jugend während des Dritten Reiches im Spiegel autobiographischer Texte.................................................................................. 127 6 Inhalt Joanna Obrusnik-Jagla (Wrocław) Figuren jüdischer Kinder und Jugendlicher in der Prosa Jurek Beckers und ihre Auseinandersetzung mit dem Holocaust............................................. 151 Gerhard Fischer (Sydney) Anne Frank, Naomi Kirschbaum und Inge Deutschkron auf der Bühne: Über die Dramatisierungen jüdischer Mädchenschicksale zur Zeit des Nationalsozialismus und des Holocaust............................................................ 163 Heike Deckert-Peaceman (Ludwigsburg) Jüdisches Kinderleben im Zeichen des Holocaust in Bilderbuch und Kinderbuch. Aspekte der Vermittlung eines schwierigen Themas............. 179 Gerhard Henke-Bockschatz (Frankfurt am Main) Zeitgeschichtliche Kinder- und Jugendliteratur als Medium historischen Lernens...................................................................... 197 * * * Nina Christensen (Kopenhagen) The Fairy Tale of the Occupation. The reconstruction of history as myth in a Danish picture book from 1945 .................................................... 217...

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