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Die Europäische Bürgerinitiative nach Art. 11 Abs. 4 EUV

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Heiko Piesbergen

Die Europäische Bürgerinitiative nach Art. 11 Abs. 4 EUV gehört zu den Innovationen des EU-Verfassungsvertrages und des Vertrages von Lissabon: Eine Million Unionsbürger können die Kommission auffordern, Rechtsaktsvorschläge vorzulegen. Die Arbeit zeigt den europarechtlichen Rahmen auf, in den sich dieses neue Partizipationsinstrument einfügen muss. Dabei wird insbesondere der Unterschied zwischen einem unverbindlichen Anregungsrecht und einem verbindlichen Bürgerbegehren deutlich gemacht. Außerdem wird auf das Verhältnis zum bestehenden Petitions- und Beschwerderecht eingegangen. Schließlich betrachtet die Arbeit die Anforderungen an die Ausgestaltung des Verfahrens zur Durchführung einer Bürgerinitiative.

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Inhaltsverzeichnis

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Abkürzungsverzeichnis ................................................................................... 17 Kapitel I. Einleitung ........................................................................................ 19 1. Historische Entwicklung der Norm ........................................................... 20 2. Ausgangspunkt und Gang der Untersuchung ............................................ 25 Kapitel II. Leitende verfassungsrechtliche Prinzipien .................................... 29 1. Die Demokratie als Verfassungsprinzip .................................................... 29 a. Das Demokratieprinzip im Völkerrecht ................................................ 29 b. Das Demokratieprinzip im europäischen Primärrecht ......................... 31 aa. Art. 2 EUV (ex-Art. 6 Abs. 1 EUV (Nizza)) ................................... 31 aaa. Reichweite des Begriffs der Demokratie nach Art. 2 EUV ... 33 (1) Grundgedanke der Legitimation aller Herrschaftsgewalt 34 (a) Reichweite des Legitimationserfordernisses .............. 35 (b) Strukturen der formalen Legitimationsvermittlung auf europäischer Ebene .............................................. 37 (aa) Bedeutung der vorrechtlichen Funktionsbedingungen ....................................... 39 (bb) Gesamtheit der Unionsbürger als Repräsentationsgröße .......................................... 42 (cc) Legitimation des Parlamentes ............................. 45 (aaa) 1. Ansicht: Stützende Legitimation durch das Parlament ............................................ 45 (bbb) 2. Ansicht: Strukturadäquate Legitimation durch das Parlament .................................. 48 (ccc) 3. Ansicht: Unmöglichkeit der parlamentarischen Legitimation ............... 50 (c) Zwischenergebnis ....................................................... 51 (2) Ergänzung um ein diskursives Rückkopplungsverhältnis ................................................. 52 (3) Mögliche Modifikation durch weitere Legitimationskonzepte ..................................................... 57 (a) Bloße technokratisch-funktionale Legitimation der Union .......................................................................... 57 10 (b) Legitimationsgewährleistung durch output-Legitimität ....................................................... 58 (c) Legitimation durch alternative Demokratiemodelle .... 60 bbb. Rechtswirkungen des europäischen Demokratieprinzips ...... 63 ccc. Zwischenergebnis .................................................................... 65 bb. Allgemeines Verfassungsstrukturprinzip der Demokratie ............ 65 cc. Allgemeiner Rechtsgrundsatz der Demokratie ............................... 67 c. Zwischenergebnis .................................................................................. 70 2. Die Rechtsstaatlichkeit als Verfassungsprinzip ......................................... 70 3. Die Funktionsfähigkeit der Union und ihrer Organe als Verfassungsprinzip ..................................................................................... 72 4. Ergebnis „Leitende verfassungsrechtliche Prinzipien“ ............................. 76 Kapitel III. Die unverbindliche Bürgerinitiative ....................................... 79 1. Die Bürgerinitiative im Lichte der Verfassungsprinzipien ........................ 79...

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