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Göttinnen, Heldinnen und Herrscherinnen in Asien und Afrika

Edited By Tatiana Oranskaia and Barbara Schuler

Der Band leistet einen grundlegenden interdisziplinären Beitrag zum Verständnis, wie zu unterschiedlichen Zeiten in den unterschiedlichen Kulturen Asiens und Afrikas Frauen ihre Positionen in Gesellschaft und Religion erworben haben und wie sie im kulturellen Gedächtnis fortleben. Betrachtet werden in acht Beiträgen herausragende Frauengestalten. Die faszinierenden Portraits der deifizierten, heroischen und herrschaftsausübenden Frauen sind Ergebnis historischer, philologischer und ethnographischer Forschung. Sie bieten einen Vergleich von Konzepten, Wertesystemen und Kulturmustern und stellen die kulturellen, religiösen und sozial-politischen Eigenheiten der Regionen heraus.

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Vorwort 7

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Vorwort Die Beiträge dieses Buches gehen auf eine interdisziplinäre Vortragsreihe des Asien-Afrika-Instituts der Universität Hamburg zurück, die im Winter- semester 2006/7 stattfand. Ziel war es, das Thema „Göttinnen, Heldinnen und Herrscherinnen in Asien und Afrika“ im Rahmen des Allgemeinen Vor- lesungswesens und der hochschulübergreifenden Frauenstudien einer brei- teren Hamburger Öffentlichkeit und der Studierendenschaft nahe zu brin- gen. Über den Rahmen einer einzelnen Kultur hinaus, sollten länder- und regionsspezifische Phänomene verständlich gemacht werden. Die Vielfalt der im Asien-Afrika-Institut vertretenen Kulturen bot dafür ideale Voraus- setzungen. Der hier nun vorliegende Sammelband bietet die Möglichkeit eines Ver- gleichs über die unterschiedlichen, oder auch gemeinsamen Konzepte, Wertesysteme und Kulturmuster, die die Gestalt der Frau in nicht- europäischen Kulturen begleiten. Gerade in den verschiedenen Kulturen Asiens und Afrikas lässt sich, bei gleichzeitiger gesellschaftlicher Unter- ordnung der Frau, die besondere Bedeutung von herausragenden Frauenge- stalten beobachten. Bisher ist in den Asien- und Afrikawissenschaften je- doch weitgehend unbehandelt geblieben, wie zu unterschiedlichen Zeiten in den unterschiedlichen Kulturen Frauen ihre Positionen in Gesellschaft und Religion erworben haben, welche spezifischen Eigenschaften sie ausge- zeichnet haben und wie sie im kulturellen Gedächtnis fortleben. Ziel der Beiträge ist daher die Betrachtung des Ansehens, der Bedeutung und Macht von Frauen als ein kulturelles, religiöses und sozial-politisches Phänomen. Die Darstellung der Faktoren und Zusammenhänge, durch die Frauen an Bedeutung und Macht gewinnen und zu Erinnerungsfiguren werden, ist den Beiträgen dabei gemeinsam. Um die einzelnen...

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