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Ein neues Zuhause?

Eine ethnographische Studie in einem Altenpflegeheim

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Wolfgang Hahn

Kann ein Altenpflegeheim ein neues Zuhause werden? Dieser Frage geht diese Mikrostudie, eine empirische Ethnographie der eigenen Kultur, über mehrere Jahre nach. Gegensätzliche Kriterien, die kaum miteinander vereinbar sind, treffen zusammen: Der caritative Gedanke, den alten Menschen zu helfen und die Verletzung ihrer Persönlichkeitsrechte durch die Ökonomisierung des Hilfs- und Pflegemarktes. Der Autor fungiert in einer Doppelrolle. Er ist als Sozialarbeiter vor Ort tätig und betreut die alten Menschen in sozialen und kulturellen Fragen. Als Ethnologe beschreibt er das Leben im Heim aus der Sicht der Personen, die dort wohnen und arbeiten. Neben diesem Blickwinkel reflektiert er sein persönliches Handeln und betrachtet zusätzlich das Geschehen im Haus aus einer distanzierten Forscherperspektive.

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Vorwort 7

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7Vorwort Die Recherchen für das vorliegende Buch: „Ein neues Zuhause? – Eine ethnogra- phische Studie in einem Altenpflegeheim“ entstanden während meiner 16-jähri- gen Tätigkeit als Sozialarbeiter (und Ethnologe). Der Arbeitstitel der Dissertation, die ich im Fachbereich „Philosophie und Geschichtswissenschaften“ der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main einreichte, lautete: „Problemfragen der Ethnogerontologie. Ethnogra- phie in einem Altenpflegeheim.“ Während meiner Tätigkeit in einem Altenpflegeheim machte ich nicht nur berufliche, sondern auch zwischenmenschliche Erfahrungen, die es mir erst ermöglichten, diese Studie zu verfassen. Zunächst gilt also mein besonderer Dank allen, denen ich dort begegnete und die mich in ihren Alltag Einblick nehmen ließen. Für seine zahlreichen Hinweise bin ich auch Herrn Prof. Dr. Klaus E. Müller zu Dank verpflichtet, der über Jahre diese Arbeit wertschätzend begleitete. Dane- ben danke ich ganz besonders Frau Prof. Dr. Iris Gareis und Frau Prof. Dr. Dorle Dracklé, die bereit waren, meine Dissertation in ihrer Endphase zu betreuen und zu begutachten. Außerdem möchte ich einem außeruniversitären, ethnologischen Kolloquium in Frankfurt am Main meinen Dank aussprechen. Dieses Kolloquium bot mir immer wieder die Möglichkeit, Kapitel vorzutragen und sie dort fundiert zu dis- kutieren. Stellvertretend seien hier nur fünf Personen genannt: Frau Enida Dela- lic M.A., Frau Hannelore Hartwig M.A., Frau PD Dr. Sylvia Schomburg-Scherff, Herr Edgar Bönisch M.A. sowie Herr Alexander Scholz M.A. Frau Petra Menzl M.A. und Frau Martina Aust-Baudach M.A. waren nicht nur in fachlicher Hinsicht hilfreiche Gespr...

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