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Verlässlicher Grammatik-Transfer

Am Beispiel von subordinierenden Konjunktionen

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Alaa Moustafa

Bevor neue Grammatikmodelle entworfen werden, sollte das bekannte Wissen vollständig erfasst, verglichen und im Hinblick auf Lücken und Widersprüche bewertet werden. Deshalb versteht sich das Buch als Vorarbeit zu einer Klärung und Vereinheitlichung der grammatischen Terminologie am Beispiel von Konjunktionen. Grammatiken sollten ihren Nutzern verlässliche Auskünfte gerade auch über Zweifelsfälle geben. Bisher sind die Darstellungen über subordinierende Konjunktionen jedoch verwirrend oder widersprüchlich. Die Arbeit bietet einen kritisch-synoptischen Vergleich der Subjunktoren in den Grammatiken. Sie präzisiert die beschreibenden Kategorien und gelangt zu umstrukturierten und vereinheitlichten Definitionen. Für jedes Klassifizierungsproblem werden schlüssige Lösungen angeboten.

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4. Zusammenfassung wichtiger Ergebnisse - 275

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4. Zusammenfassung 275 4. Zusammenfassung wichtiger Ergebnisse Da in der vorliegenden Arbeit auf vielen Ebenen ein eigener Weg eingeschlagen wird, werden im Folgenden nur einige Ergebnisse der Arbeit zusammengefasst, mit dem Ziel, einen Überblick über das Erreichte zu gewinnen. 1. Die Untersuchung von mehr als 15 Grammatiken der deutschen Gegenwartssprache in Bezug auf die Verwendung des Terminus Konjunktion führt zu Ergebnissen: Die Grammatiken werden in drei Gruppen klassifiziert: • Grammatiken mit Konjunktion-Begriff • Grammatiken ohne Konjunktion-Begriff • Grammatiken mit Unklarheiten diesbezüglich Die erste Gruppe wird weiter unterteilt in drei Untergruppen, je nach der Interpre- tation des Terminus Konjunktion: (a) Grammatiken, bei denen der Terminus Konjunktion den traditionellen koordinierenden und subordinierenden Konjunktion entspricht. (b) Grammatiken, bei denen der Terminus Konjunktion nur die Einheiten der traditionellen koordinierenden Konjunktion umfasst. (c) Grammatiken, bei denen der Terminus Konjunktion nur den traditio- nellen subordinierenden Konjunktion entspricht. Nach dieser ins Einzelne gehenden Untersuchung kann festgehalten werden: Die stark differierenden und manchmal gegenläufigen Interpretationen und Zuord- nungen des Terminus Konjunktion führen zum Entstehen und Verwenden von alternativen Termini wie Subjunktion, Junktor, Junktion, Subjunktor, Konjunktor, Postponierer, Parajunktor, Adjunktor, Verbzweitsatz-Einbetter u. a. Daneben ergibt sich ein weiteres Problem, nämlich, dass einige dieser alternativen Termini für Unterschiedliches verwendet werden, z. B. Junktion, Junktor. Ein weiteres Ergebnis der Untersuchung ist das Offenlegen der Vielfalt der termi- nologischen Probleme. Sie betreffen nicht nur das Hauptproblem, sondern auch die unterschiedliche Zuordnung oder ungeklärte Einordnung der so genannten Infinitiv- und Gliedteilkonjunktionen, der nebensatzeinleitenden relativen und interrogativen Adverbien und Pronomina u....

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