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Methodische Vielfalt in der Erforschung interkultureller Kommunikation an deutschen Hochschulen

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Elke Bosse, Beatrix Kreß and Stephan Schlickau

Dieser Sammelband setzt sich zum Ziel, ein weites Spektrum universitärer Auseinandersetzung mit interkultureller Kommunikation zu umreißen. Dieses Spektrum reicht von den angewandten Forschungsmethoden über Lehrforschungs- bis zu konkreten Praxisprojekten. Die Vielfalt aktueller Beschäftigung mit dem noch immer relativ neuen Forschungsgegenstand spiegelt sich ebenfalls in den Beiträgen: Die wissenschaftlichen Hintergründe der Autoren bilden die Sprachwissenschaft, die Psychologie oder die Erziehungswissenschaft. Der Band wendet sich an Wissenschaftler, Studierende und Praktiker und möchte einen Beitrag zur interdisziplinären Diskussion in einem Umfeld leisten, dessen Erforschung nicht zuletzt durch die voranschreitende Internationalisierung von Hochschulen zunehmend handlungsrelevant wird.

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Elke Bosse / Beatrix Kreß / Stephan Schlickau - Einführung - 9

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Einführung Elke Bosse / Beatrix Kreß / Stephan Schlickau Das Forschungsgebiet Interkulturelle Kommunikation gilt in besonderer Weise als interdisziplinär, da es Perspektiven verschiedener Fachrichtungen wie Sprachwissenschaft, Psychologie, Soziologie und Erziehungswissenschaft ver- einigt. Dies hat zur Folge, dass interkulturelle Kommunikation mit Hilfe vielfäl- tiger Forschungsmethoden untersucht wird, die jeweils unterschiedliche Aspekte des Forschungsgegenstands beleuchten können. Der vorliegende Tagungsband gibt einen Einblick in diese Methodenvielfalt, wobei qualitativ orientierte Zugänge zu interkultureller Kommunikation im Vordergrund stehen. Die Beiträge konzentrieren sich auf die Forschungspraxis an deutschen Hochschulen, an denen sich Interkulturelle Kommunikation seit den 90er Jahren zunehmend als eigenständiges Forschungs- und Lehrgebiet etabliert hat.1 Neben grundlegenden methodologischen Fragen geht es insbeson- dere um die Vermittlung und Anwendung qualitativer Methoden, die am Beispiel von Lehrforschungsprojekten zu interkultureller Kommunikation veran- schaulicht werden. Die Tagung „Methodische Vielfalt in der Erforschung interkultureller Kommunikation an deutschen Hochschulen“2, auf die der vorliegende Band zurückgeht, fokussierte einen ganz konkreten Anwendungsbereich: die Interna- tionalisierung deutscher Hochschulen, in der interkulturelle Kommunikation eine wachsende Bedeutung für Studierende, Lehrende, Forschende und Mitar- beiter der Hochschulverwaltung erlangt. Entsprechend wird im Folgenden anhand aktueller Forschungsprojekte auch beleuchtet, worin der Beitrag qualita- tiver Forschung in diesem Zusammenhang bestehen kann. Darüber hinaus werden Praxisprojekte präsentiert, die veranschaulichen, wie verschiedene Hochschulen den Herausforderungen der Internationalisierung begegnen. Dieser Aufbau des Tagungsbandes spiegelt das übergeordnete Ziel der Tagung wider, zum Dialog zwischen Forschung und Praxis anzuregen. Die anwendungsbezogene Ausrichtung der Tagung ist darin begründet, dass Untersuchungen zur Internationalisierung von...

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