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Die Inka – das Imperium, das aus der Kälte kam

Eine kriminalistische Spurensuche nach der mittelalterlichen Warmperiode

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Uwe Christian Plachetka

Das Inkareich war das größte bekannte Imperium des Altertums der Neuen Welt. Wie es entstanden ist und wie es in nur drei Generationen die Ausdehnung des römischen Reiches erreichen konnte, gilt als Rätsel. Zwischen Historikern und Archäologen führt das zu Diskussionen. Die Lösung dieses Rätsels liegt aber weder in alten Chroniken, noch in archäologischen Ausgrabungen – sondern in Eiskernbohrungen, Seesedimenten und anderen Geschichtsquellen, welche Paläoklimatologen verwenden: Die mittelalterliche Warmperiode, während der die Wikinger Grönland besiedelten – während der nachfolgenden Kleinen Eiszeit verhungerten und erfroren sie dort – war eine Wetterkatastrophe und führte zum Untergang einer Reihe amerikanischer Hochkulturen. Das Inkareich entstand daher im Zeichen des ökologischen Wiederaufbaus mit Umwelttechnologien, die heute in Europa noch kaum bekannt sind.

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Vorwort und Danksagungen -vii

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vi Vorwort des Herausgebers Seit der Veröffentlichung des ersten Bandes dieser Schriftenreihe „Mensch und Gesellschaft“ sind in den seither vergangenen 12 Jahren bisher insgesamt 15 Bände erschienen. Als Herausgeber habe ich dabei Bedacht genommen, interessante Beiträge aus den Naturwissenschaften als auch aus den Sozial- und Geisteswissenschaften unserer Leserschaft in einer zwar den wissenschaftlichen Gütekriterien entsprechenden, aber dennoch in einer allgemein verständlichen Form darzubieten. Schon K. Popper hat uns vor unnötigen Verkomplizierungen bei der Darstellung von wissenschaftlichen Forschungsergebnissen und Aufsätzen gewarnt und ist für einen allgemein verständlichen Sprachgebrauch eingetreten, unnötige Fremdwörter und Anglismen sollen dabei tunlichst vermieden werden. Dem folgend ersuche ich auch unsere Autoren immer wieder um einen allgemein verständlichen Schreibstil. Es freut mich deshalb, unseren Lesern mit diesem neuen Band die Publikation eines interdisziplinär arbeiteten Kulturwissenschaftlers vorstellen zu können, welchem es gelungen ist, mit seinem Ansatz sowohl wissenschaftlichen Gütekriterien zu entsprechen als auch seine Ergebnisse in einer allgemein verständlichen Form zu präsentieren. Wir leben in einer sich rasch verändernden Zeit, durch den beschleunigten technischen Fortschritt bedingt entstehen auch neue Probleme, wie Klima- wandel, ökologische und ökonomische Krisen. Uwe Christian Plachetka erhellt in seiner von ihm getätigten Feldstudie retrospektiv die Entwicklungsgeschichte des Inkareiches als Imperium. Faszinierend ist dabei seine Kombination von sowohl naturwissen- schaftlichen Fragestellungen, wie z.B. klimatische Verhältnisse zur Zeit der Reichsgründung, mit sowohl historischen und kulturwissenschaftlichen Überlegungen bei seinem interdisziplinären Forschungsansatz. Dabei wird in seiner Studie...

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