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Entwicklungsziel Gesundheit

Zeitzeugen der Entwicklungszusammenarbeit blicken zurück

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Edited By Walter Bruchhausen, Helmut Görgen and Oliver Razum

Trägt die deutsche Entwicklungszusammenarbeit zu einer verbesserten Gesundheit bei? Führende Vertreter aus nationalen und internationalen, kirchlichen und akademischen Einrichtungen geben einen breiten Rückblick auf die letzten Jahrzehnte. In Vorträgen und Gesprächen auf einer interdisziplinären Fachtagung 2009 erörtern sie aus einer bisweilen sehr persönlichen Perspektive Ziele und Wege, Erfolge und Mängel, Chancen und Schwierigkeiten des deutschen Engagements im Gesundheitswesen von Entwicklungsländern. So wird deutlich, wie sich unter verschiedenen Rahmenbedingungen das Bemühen gestaltete, mit Partnern auf anderen Erdteilen einen angepassten und nachhaltigen Beitrag zur Verbesserung der Gesundheitssituation eines vernachlässigten Teils der Weltbevölkerung zu leisten.

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Konzepte und Strategien deutscher Entwicklungszusammenarbeit - 97

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Teil 3 - Übersicht 97 Konzepte und Strategien deutscher Entwicklungszusam- menarbeit Hans-Jochen Diesfeld PHC, EZ und Hochschul-Kooperation am Beispiel Burkina Faso Winfried Zacher Personelle Entwicklungszusammenarbeit – Die Rolle und der Beitrag des DED im Gesundheitsbereich Rüdiger Finger Primary Surgery: Die Entwicklung der operativen Medizin – Zur Umsetzung des Konzepts „Chirurgische Grundversorgung“: deutsche Beiträge seit „Primary Surgery“ Hans-Jochen Diesfeld − Kurzbiographie 99 Prof. Dr. Hans-Jochen Diesfeld wurde 1932 in Berlin geboren und studierte Medizin in München. 1962 wurde er Facharzt für Innere Medizin und arbeitete von 1962 bis 1965 als Oberarzt am Haile Selassie Hospital in Addis Abeba in Äthiopien. 1965 bis 1970 war er Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Tropenhygiene und Öffentliches Gesundheitswesen der Universi- tät Heidelberg und habilitierte sich 1969 für das Fach Tropenhygiene und Öf- fentliches Gesundheitswesen. Nach dem Postgraduierten-Studiengang zum Diploma in Tropical Public Health an der London School of Hygiene and Tropi- cal Medicine wurde er in Heidelberg Universitätsdozent und schließlich außer- planmäßiger Professor. Von 1978 bis 1997 leitete er als Ärztlicher Direktor die Abteilung für Tropen- hygiene und Öffentliches Gesundheitswesen der Universität Heidelberg. Er entwickelte ein einmaliges Fortbildungsprogramm für Gesundheitsversorgung in Entwicklungsländern, Postgraduiertenkurse für Ärzte und anderes Gesund- heitspersonal in der Entwicklungszusammenarbeit sowie ein Lehrangebot „Medizin in Entwicklungsländern“ für in Deutschland studierende Medizinstu- denten aus Entwicklungsländern. Seit 1990 wurde ein einjähriges Postgra- duierten-Studium Community Health and Health Management in Developing Countries (zum M.Sc.) angeboten. Wie kein anderer entwickelte...

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