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Entwicklungsziel Gesundheit

Zeitzeugen der Entwicklungszusammenarbeit blicken zurück

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Edited By Walter Bruchhausen, Helmut Görgen and Oliver Razum

Trägt die deutsche Entwicklungszusammenarbeit zu einer verbesserten Gesundheit bei? Führende Vertreter aus nationalen und internationalen, kirchlichen und akademischen Einrichtungen geben einen breiten Rückblick auf die letzten Jahrzehnte. In Vorträgen und Gesprächen auf einer interdisziplinären Fachtagung 2009 erörtern sie aus einer bisweilen sehr persönlichen Perspektive Ziele und Wege, Erfolge und Mängel, Chancen und Schwierigkeiten des deutschen Engagements im Gesundheitswesen von Entwicklungsländern. So wird deutlich, wie sich unter verschiedenen Rahmenbedingungen das Bemühen gestaltete, mit Partnern auf anderen Erdteilen einen angepassten und nachhaltigen Beitrag zur Verbesserung der Gesundheitssituation eines vernachlässigten Teils der Weltbevölkerung zu leisten.

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Schlussdiskussion - 147

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Schlussdiskussion 147 Schlussdiskussion Walter Bruchhausen: Ich bin sehr froh darüber, dass diese Tagung offen- sichtlich Anstöße gibt und Perspektiven erweitert. Wenn sich entwicklungsme- dizinische Symposien wieder etablieren – es hat ja hier in Bonn ein entwick- lungsmedizinisches Forum bei der Karl-Arnold-Stiftung über viele Jahre gege- ben, das dann leider eingeschlafen ist –, wäre dies sicher auch für Studie- rende, für den Nachwuchs sehr hilfreich. Ich möchte aber auch einladen zu dem, was zunächst aus unserer Sicht als Einladende vom Medizinhistorischen Institut und in Zusammenarbeit mit GTZ und BMZ die eigentliche Absicht dieser Tagung war: zu einer breiteren zeitge- schichtlichen Erforschung des Bereichs der deutschen Entwicklungszusam- menarbeit im Gesundheitssektor, für die einige Anregungen aus ihrer Sicht gekommen sind. Ich denke, wenn man besonders die Zeitzeugengespräche im Detail durchgeht, wird man viele Einzelthemen bekommen. Aber in der Ab- schlussdiskussion wäre ich dankbar, wenn Sie im Rückblick auf die zwei Tage ein paar große Linien aus Ihrer Perspektive formulieren würden. Ingar Brüggemann: Bei unserer ganzen Diskussion zur Koordination und Ko- operation möchte ich noch mal darauf zurückkommen, wo die entscheidende Schnittstelle zwischen uns – und da bin ich natürlich im Moment ein Advokat für die WHO – und denen liegt, die wir Partner nennen. Mir scheint, dass wir leicht in Gefahr sind, uns im Bereich der Details zu sehr Sorgen zu machen und Ängste zu artikulieren, während wir den ersten großen Schritt, nämlich der gemeinsamen Health...

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