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Entwicklungsziel Gesundheit

Zeitzeugen der Entwicklungszusammenarbeit blicken zurück

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Edited By Walter Bruchhausen, Helmut Görgen and Oliver Razum

Trägt die deutsche Entwicklungszusammenarbeit zu einer verbesserten Gesundheit bei? Führende Vertreter aus nationalen und internationalen, kirchlichen und akademischen Einrichtungen geben einen breiten Rückblick auf die letzten Jahrzehnte. In Vorträgen und Gesprächen auf einer interdisziplinären Fachtagung 2009 erörtern sie aus einer bisweilen sehr persönlichen Perspektive Ziele und Wege, Erfolge und Mängel, Chancen und Schwierigkeiten des deutschen Engagements im Gesundheitswesen von Entwicklungsländern. So wird deutlich, wie sich unter verschiedenen Rahmenbedingungen das Bemühen gestaltete, mit Partnern auf anderen Erdteilen einen angepassten und nachhaltigen Beitrag zur Verbesserung der Gesundheitssituation eines vernachlässigten Teils der Weltbevölkerung zu leisten.

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Die Herausgeber - 159

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Herausgeber 159 Die Herausgeber Walter Bruchhausen, Priv.-Doz. Dr. med., Dipl. Theol., M.Phil., arbeitet am Medizinhistorischen Institut der Universität Bonn. Nach Studium der Medizin, Theologie, Philosophy of Medicine/Health Care Ethics und Ethnologie in Bonn, Würzburg und Glasgow war er ärztlich in der deutschen Chirurgie, in der Not- und Wiederaufbauhilfe in Ruanda und Ost-Kongo (1995–1997) und anschlie- ßend in Landarztpraxen tätig gewesen. Seit 1998 beschäftigte er sich in medi- zinhistorischer und ethnomedizinischer Feld- und Archivforschung mit dem medizinischen Pluralismus in Ostafrika, wodurch er sich für „Geschichte, Anth- ropologie und Ethik der Medizin“ habilitierte und den Deutschen Afrikapreis (Förderpreis) 2008 erhielt. Weitere Forschungsschwerpunkte bilden Medizin in der Globalisierung, Theorie und interkulturelle Dimension der Medizinethik, Beziehungen zwischen Religion und Medizin, rheinische Medizingeschichte und seit 2008 die deutsche Entwicklungszusammenarbeit im Gesund- heitssektor. Helmut Görgen, Dr. med., MPH, war 14 Jahre lang vor allem im Rudolf- Virchow-Krankenhaus in Berlin klinisch tätig (FA für Allgemeinmedizin und FA für Anästhesie) und ging dann 1981–1984 als ärztlicher Entwicklungshelfer mit dem DED nach Ruanda. Seitdem blieb er im Bereich der internationalen Ge- sundheits-Systementwicklung, arbeitete bei der GTZ und qualifizierte sich in Antwerpen zum Master of Public Health. Er betreute die Gesundheitspro- gramme der GTZ vor allem im frankophonen Afrika und leitete von 1996 bis 2001 das Gesundheitsprogramm in Tansania. Seit 2002 ist er als Gutachter und Dozent für die Evaplan GmbH an der Universität Heidelberg tätig, vor al- lem für Gesundheitssysteme in Asien....

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