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Enkulturation durch sozialen Kompetenzerwerb- Enculturation by Acquiring of Social Competences

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Edited By Gerd-Bodo von Carlsburg

Dieser Band dokumentiert eine Reihe von Beiträgen der XVII. Internationalen wissenschaftlichen Konferenz Bildungsreform und Lehrerausbildung zum Thema Enkulturation durch sozialen Kompetenzerwerb, die vom Ministerium für Bildung und Wissenschaft der Republik Litauen, der Pädagogischen Universität Vilnius (VPU) und der Pädagogischen Hochschule Heidelberg gemeinsam konzipiert und veranstaltet wurde. Das Hauptthema der Konferenz waren Bildungs- und Qualitätsstandards der Hochschul- und Schulbildung. Dieses Qualitätsmanagement setzt den Erwerb interaktiver Kompetenzen im Bildungs-, Erziehungs- und Sozialisationsbereich voraus, die die Befähigung zu Enkulturation ermöglichen im Hinblick auf die Herausforderungen der Gesellschaft des kommenden Jahrzehnts.
This volume presents a series of contributions from the XVII. International Scientific Conference on The Reform of Education and Teacher Training to the topic Enculturation by Acquiring of Social Competences which was conceived and organized by the Ministry of Education and Science of the Republic of Lithuania, Vilnius Pedagogical University (VPU) and Heidelberg University of Education (Germany). Main topics of the conference were education and quality standards of university and high school education. Acquisitions of interactive skills in the educational and social sector are basic to quality management. Basic skills have to be developed for achieving the competence of enculturation in order to meet the challenges of our society in the coming decade.

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Christ, Humanist, Enzyklopädist und Pansophist. Jan Amos Comenius 119

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Gerd-Bodo von Carlsburg, Helmut Wehr Christ, Humanist, Enzyklopädist und Pansophist Jan Amos Comenius1 J.A. Comenius (1592-1670), der Visio- när, Philosoph, Theologe, Friedenssu- cher und Pädagoge, stand an der Schwel- le zur Neuzeit, lebte in einer Zeit gra- vierender gesellschaftlicher und histori- scher Umbrüche. Diese, teilweise auch extrem traumatisierenden Erfahrungen, schärften seine Reflexions- und Imagi- nationskraft, so dass seine konkreten Utopien auch heute vielfältige Anregun- gen bereit zu halten vermögen: ein Eu- ropa, Koedukation und Heterogenität inkludieren, Frieden schaffen ohne Waf- fen, Religionsfriede, Lernprozesse aus Kindessicht denken. (vgl. Hofmann 1996, S. 208ff.) Seinem suchenden Geist zer- bricht „Gott“ und „Vernunft“ als Orien- tierung nicht, sondern erhält sich als Lebensliebe2. Er hält die Utopie einer Verbesserung der Welt durch Aufklä- rung und die „Allmacht einer natur- gemäßen, vernünftigen und metho- disch richtigen Erziehung“ (Weidel 1996, S. 19) aufrecht. Dies ist die Ba- sis, sich über den Sinn und Zweck von Bildung Gedanken zu machen, Kindern die Möglichkeit geben, sich 1 Erweiterte und überarbeitete Fassung des Beitrags Die Weltverbesserer: Comenius, in: Kiel, E./Zierer, K. (Hrsg.) (2011): Basiswissen Unterrichtsgestaltung. Bd. 1. Hohengehren: Schneider Verlag (im Druck). 2 Hier sind schon Anklänge an den später bei Erich Fromm (1900-1980) auftauchenden Ge- danken der Biophilie zu erkennen, bzw. Albert Schweitzers (1875-1965) Idee der Ehrfurcht vor dem Leben. 119 selbst die Welt zu Eigen zu machen, indem er Methoden der Bildungsaneignung bedenkt. Hiermit bleibt er seinem humanistisch-christlichen Grundsatz treu: dass alles...

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