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Transformationsprozesse von Politik und Sprache in Kosova in der Zeit von 1999 bis 2005

Eine kritische Diskursanalyse

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Sahadete Limani-Beqa

Die kosovarische Gesellschaft sollte sich von einer konflikthaften zu einer demokratischen, multiethnischen Gesellschaft unter dem Protektorat der Vereinten Nationen transformieren. Die Autorin versucht durch die Analyse von politischen Diskursen diese Transformation zu untersuchen und legt mit diesem interdisziplinären Beitrag zu angewandten Aspekten der Sprachforschung im Bereich der Politik eine Arbeit vor, die von großer praktischer Relevanz für jeden ist, der sich mit der Erforschung der politischen Situation im heutigen Kosova beschäftigt. Sie stellt die politische Transformation in Kosova in der Zeit des Protektorates der Vereinten Nationen mit linguistischen Methoden dar und beleuchtet die Problematik des Scheiterns der interkulturellen Kommunikation in der Region. Der Untersuchung liegen ein umfangreiches Wissen der linguistischen, historischen, sozio-politischen und soziologischen Aspekte der Problematik und eine aufwendige analytische Bearbeitung der einschlägigen Presse zugrunde.

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Vorwort X

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XVORWORT Die vorliegende Arbeit ist die Fassung meiner im November 2009 an der Europa- Universität Viadrina, Frankfurt/Oder. eingereichten Promotionsschrift. Die Fertigstellung dieser Arbeit wurde immer wieder von aktuellen Geschehnissen beeinflusst. Obwohl ein fester Zeitrahmen (1999-2005) für die Untersuchung ausgewählt wurde, entwickelten sich die politischen Verhältnisse, die anzusprechen waren, weiter und wechselnde Akteure traten ins Bild. Kosova befindet sich im Umbruch. Unvermeidlich war, bezüglich des Zeitpunktes der Ereignisse, die analysiert wurden, die jeweils zutreffende Tempusform, ‚war’ bzw. ,ist' zu verwenden. Die Texte, die analysiert wurden, sind im Original in albanischer Sprache verfasst. Die angeführten Beispiele wurden im Hinblick auf die vornehmlich deutschsprachige Leserschaft von der Verfasserin ins Deutsche übersetzt. Vielfacher Dank ist all denen abzustatten, die dazu beigetragen haben, dass diese Arbeit zustande kommen konnte. Ich danke insbesondere Herrn. Prof. Dr. Hartmut Schröder, meinem Betreuer, für seine Bereitschaft, sich auf ein ungewöhnliches Dissertationsvorhaben einzulassen. Er hat mich über die ganze Zeit hinweg mit wertvollen Ratschlägen, Anregungen und mit Ermutigung unterstützt. Herrn Prof. Dr. Rexhep Ismajli, der das Zweitgutachten übernahm und mir mit Literaturhinweisen und Korrekturvorschlägen zur Seite stand. der Friedrich-Ebert-Stiftung für die finanzielle und für die ideelle Förderung. Sie ermöglichte, dass die vorliegende Arbeit frei von großen materiellen Sorgen angefertigt werden konnte. Ich bedanke mich auch bei dem Deutschen Akademischen Austauschdienst, der die Entstehung dieser Arbeit durch ein zehnmonatiges Forschungsstipendium unterstützte. Mein herzlicher Dank gilt Herrn General Gerhard Brugmann, der meine Arbeit sprachlich...

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