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Die Anwendung von Art. 102 AEUV auf geistiges Eigentum und Sacheigentum

Die Voraussetzungen des Kontrahierungszwangs nach Art. 102 AEUV und der Essential-Facility-Doktrin unter besonderer Berücksichtigung der Unterschiede zwischen geistigem Eigentum und Sacheigentum

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Leonie Kempel

Diese Untersuchung der Anwendung von Art. 102 AEUV auf geistiges Eigentum und Sacheigentum gelangt zu dem Ergebnis, dass beide Eigentumsarten aus kartellrechtlicher Sicht grundsätzlich gleich zu behandeln sind. Schwerpunktmäßig werden der spezielle Fall des Marktmachtmissbrauchs durch die Zugangsverweigerung zu einer körperlichen oder immateriellen Einrichtung sowie die erforderliche Abgrenzung von Primär- und Sekundärmarkt dargestellt. Die Missbrauchsvoraussetzungen nach Art. 102 und der Essential-Facility-Doktrin werden auf mögliche Besonderheiten bei der Anwendung auf geistiges Eigentum untersucht. Das Kriterium der Verhinderung eines neuen Produktes wird unter Berücksichtigung seiner Entstehungsgeschichte neu definiert und seine besondere Bedeutung in diesem Kontext herausgearbeitet.

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Inhaltsverzeichnis

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Literaturverzeichnis XIX Abkürzungsverzeichnis XXIX Einleitung 1 Teil 1 Gegenstand der Untersuchung: Die Anwendung von Art. 102 AEUV auf geistiges Eigentum und Sacheigentum 5 A. Anwendbarkeit des Kartellrechts auf geistiges Eigentum..............................5 I. Zum Verhältnis von Kartellrecht und Recht des geistigen Eigentums ........................................................................................................6 II. Immunität des geistigen Eigentums........................................................8 III. Eingeschränkte Anwendbarkeit des Kartellrechts................................10 1. Trennung von Bestand und Ausübung ............................................10 2. Der spezifische Gegenstand.............................................................12 IV. Abschließende Regelung der Schranken im Recht des geistigen Eigentums ......................................................................................................14 V. Uneingeschränkte Anwendbarkeit des Kartellrechts............................15 B. Eigentumsrechte als Anwendungsobjekt von Art. 102 AEUV: Sacheigentum und geistiges Eigentum im Vergleich .......................................18 I. Der Eigentumsbegriff ...........................................................................18 1. Sacheigentum...................................................................................19 2. Geistiges Eigentum..........................................................................19 II. Entstehung von Eigentum durch Leistung............................................20 1. Legitimation von Ausschließlichkeitsrechten .................................20 2. Originärer Eigentumserwerb ...........................................................24 III. Absolutheit............................................................................................25 X IV. Besitz.....................................................................................................25 V. Ubiquität und Rivalität..........................................................................26 VI. Die Übertragung von Nutzungsrechten an Sacheigentum und geistigem Eigentum.......................................................................................27 1. Das Verpflichtungsgeschäft.............................................................27 2. Das Erfüllungsgeschäft....................................................................28 C. Die tatsächlichen Folgen der Nutzungsgewährung und deren Berücksichtigung im Rahmen des kartellrechtlichen Kontrahierungszwangs......................................................................................29 I. Auswirkungen auf die ausschließliche Nutzung eines Rechtsgutes durch den Eigentümer ...................................................................................30 1. Folgen für die Nutzung körperlicher Sachen...................................30 2. Folgen für die Ausübung von Immaterialgüterrechten ...................30 II. Auswirkungen des Kontrahierungszwangs auf Substanz und Wert des Eigentumsrechts ......................................................................................31 III. Auswirkungen des Kontrahierungszwangs auf den Investitionsanreiz...........................................................................................32 D. Fazit ..............................................................................................................33 Teil 2 Die Beurteilung der Lizenzierungspraxis von Unternehmen nach Art. 102 AEUV: Die missbräuchliche Ausnutzung einer marktbeherrschenden Stellung 35 A. Alternative...

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