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Erst kommt die Ästhetik, dann kommt die Moral

Bedingungen der Möglichkeit von Moralerziehung

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Claudia Gerdenitsch

In regelmäßigen Abständen klagen aufgeregte öffentliche Diskurse eine Erziehung zu Werten und zur Moralität ein. In der Tat ist es eine der zentralen Fragen der Pädagogik, wie überhaupt Moralerziehung möglich sei. Diese Frage stellt sich aktuell in besonders prekärer Weise. Der Band trägt ein Stück weit zur Versachlichung der Diskussion bei, weil er erneut den Zusammenhang von Ästhetik und Moral in Erinnerung bringt und im Rückgriff auf prominente Vertreter – wie Baumgarten, Kant, Schiller und Herbart – die notwendigen Voraussetzungen einer angemessenen Moralerziehung klärt und ihre Möglichkeiten, aber auch ihre Grenzen deutlich aufzeigt.

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Inhalt - 9

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9 Inhalt Einleitung: Erst kommt die Ästhetik, dann kommt die Moral? .......................... 11 Die Diskussion der Moralerziehung.................................................................... 19 Ist Erziehung zur Moralität möglich? .............................................................. 24 Kristallisationspunkte des moralpädagogischen Problems.............................. 25 1 Ästhetik als Lebens-Kunst-Theorie: A. G. Baumgartens Aesthetica ............ 29 1.1 Einige zentrale Anliegen der Aesthetica................................................... 30 1.2 Die glückliche Ästhetin – der felix aestheticus ........................................ 32 1.3 Das Verhältnis von ethischen, ästhetischen und pädagogischen Aspekten in Baumgartens Aesthetica ....................................................... 35 2 Immanuel Kant – Kategorischer Imperativ und ästhetische Urteilskraft ...... 39 2.1 Pädagogik aus philosophischer Perspektive ............................................. 39 2.2 Die ‚Grundlegung’ der Ethik .................................................................... 42 2.2.1Der kategorische Imperativ und seine Formeln................................... 44 2.2.2Der gute Wille...................................................................................... 50 2.3 Freiheit ...................................................................................................... 52 2.3.1Willensfreiheit als Autonomie............................................................. 54 2.3.2Praktische Freiheit und Interesse ......................................................... 55 2.4 Die Leistungen der reflektierenden Urteilskraft ....................................... 58 2.4.1Die Freiheit ästhetischer Urteilskraft................................................... 62 2.5 Ethik und Ästhetik .................................................................................... 63 2.5.1Die Rolle des Gefühls in der Kantischen Ethik................................... 64 2.5.2Schönheit, Erhabenheit und Moralität ................................................. 66 2.5.3Das Gefühl der Achtung ...................................................................... 69 2.6 Kants Plädoyer: Herausforderung von Geschmack und moralischem Interesse durch das ‚gute Beispiel‘ ........................................................... 71 2.6.1Moralität, Freiheit und Ästhetik im pädagogischen Kontext .............. 71 2.6.2Ästhetische und moralische Erziehung................................................ 77 10 3 Friedrich Schillers ästhetische Briefe ............................................................ 85 3.1 Ästhetische Hoffnungen............................................................................ 86 3.2 Mensch sein im Spiel ................................................................................ 87 3.3 Ästhetische Erziehung .............................................................................. 92 3.3.1Schönheit in moralpädagogischer Hinsicht ......................................... 92 3.3.2Pädagogisches Handeln in ästhetischer Perspektive ........................... 97 4 Johann Friedrich Herbart – ‚ästhetische Darstellung als das Hauptgeschäft der Erziehung‘...................................................................... 101 4.1 „Wie dachte sich Kant die moralische Erziehung?“ Eine pädagogische Kritik der Transzendentalphilosophie.............................. 101...

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