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Si on a du jazz, pas besoin de schnaps

Jazz, négritude et démocratie sous la République de Weimar- Mit einer umfangreichen Zusammenfassung in deutscher Sprache

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Pascale Cohen-Avenel

Cet ouvrage traite du jazz dans la perspective des sciences de la culture et cherche à rendre compte de la fascination qu’il a exercée sur la société de la République de Weimar. Il s’appuie au premier chef sur la réception du jazz dans les revues littéraires et culturelles et ne néglige pas, à côté des publications progressistes, les organes conservateurs (voire même clairement racistes). Il s’agit en effet de voir dans quelle mesure le débat sur le jazz est lié à la recherche d’une culture républicaine démocratique.
Dieses Buch enthält eine umfangreiche deutschsprachige Zusammenfassung.

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Anhang 293

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Anhang In den letzten Jahren hat sich die Forschung über den Jazz resp. den Swing als soziokulturelle Erscheinung auf die Nazizeit konzentriert, was sich zum Teil dadurch erklärt, dass die „Swing-Boys‘‘ und andere als Widerstandskämpfer betrachtet werden konnten. Der Jazz in der Weimarer Republik ist dagegen zum großen Teil unerforscht, wenn man von den musikwissen-schaftlichen Studien, wie beispielsweise denen von Horst H. Lange1 oder Bernd Hoffmann2 absieht. Zwar widmeten sich mehrere Forscher dem Jazz, wie Reinhard Fark, der zu Beginn der siebziger Jahre neue Perspektiven eröffnete3, wobei die Weimarer Republik nur eine kurze Episode in dieser umfangreichen Studie über fünfzig Jahre Jazz bildet. Aber erst Heribert Schröder4 konzentrierte sich auf die Weimarer Zeit, trennte jedoch die Analyse des Jazz in der Zeitschrift Der Artist von den historischen Informationen, so dass seine Analyse etwas oberflächlich scheinen mag, auch weil die thematischen Untersuchungen auf eine Vielzahl kurzer Kapitel verteilt sind. Jedoch waren beide Forscher Vor- reiter: Sie ebneten den Weg für neue Studien, wie die von Cornelius Partsch, der mit seinem ausgezeichneten Buch Schräge Töne 5 die erste umfangreiche Studie des Jazz als soziokulturelle Erscheinung in der Weimarer Republik lieferte. Der chronologische Aufbau seiner Arbeit erschwert es allerdings, alle Aspekte der Debatte über den Jazz gründlich zu analysieren, denn er erlaubt zwar dem nicht spezialisierten Leser, die Entwicklung des Jazz von seiner Ankunft in Deutschland um 1920 bis zu seinem Abklang in der Presse 1931 gut zu verfolgen, aber es fehlen...

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