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Weibliches Unternehmertum in der Informations- und Kommunikationsindustrie

Geschlechtsspezifische Hemmnisse und Probleme bei Gründung und Etablierung von Unternehmen

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Nicolas Metz

Seit Anfang der 1990er Jahre ist eine Zunahme bei den Unternehmensgründungen durch Frauen zu erkennen. Diese Entwicklung weckte vor allem auf beschäftigungs- und wirtschaftspolitischer Seite hohe Erwartungen und stellte eine neue Herausforderung für Politik und Forschung dar. Im Rahmen einer empirischen Befragung von Mitarbeiter/innen und Unternehmer/innen der Multimediabranche versucht die Arbeit, die Kenntnislücken über die geschlechtsspezifischen Hemmnisse und Probleme von Frauen bei Gründung und Etablierung von Unternehmen in der Informations- und Kommunikationsindustrie zu verringern. Im Ergebnis kommt die Untersuchung zu einer kritischen Distanz gegenüber geschlechtsspezifischen Stereotypen, wie sie vor allem die öffentliche Meinung (re)produziert. Durch den engen Bezug zu einer Branche sind die gewonnenen Erkenntnisse der vorliegenden Arbeit zudem nicht nur von wissenschaftlichem, sondern auch von politischem und wirtschaftspolitischem Interesse.

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Inhaltsverzeichnis

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Vorwort 5 Abbildungsverzeichnis Tabellenverzeichnis 15 I. Einleitung 19 1. Ausgangsüberlegungen 19 2. Zielsetzung und zentrale Fragestellungen 24 3. Aufbau der Arbeit 25 II. Entwicklung und aktueller Stand der Unternehmer- und Gründer- forschung 29 1. Theoretische Grundlagen der Unternehmerforschung 30 1.1 Unternehmertum aus historisch-deskriptiver Sicht 30 1.1.1 Die Bedeutung politischer und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen für die Entwicklung eines erfolgreichen Unternehmertums 31 1.1.2 Ableitung einer Unternehmertypologie im historischen Kontext 34 1.1.3 Die Relevanz des Unternehmers in der volkswirt- schaftlichen Theoriegeschichte 37 1.1.3.1 Die Vor-Neoklassik 37 1.1.3.1.1 Merkantilismus 38 1.1.3.1.2 Klassik 39 1.1.3.2 Die Neoklassik 40 1.1.3.2.1 Zur neoklassischen Methodik 41 1.1.3.2.2 Zum neoklassischen Marktmodell 42 1.1.3.3 Die Post-Neoklassik 43 1.2 Der Unternehmer in der ökonomisch—funktionalen Forschungstradition 46 1.2.1 Der Unternehmer als Kapitaleigner und Koordinator 46 1.2.2 Der Unternehmer als Akteur bei Unsicherheit und Risiko 47 13 7 1.2.3 Der dynamische Unternehmer als „kreativer Zerstörer" 50 1.2.4 Der Unternehmer als Akteur bei wirtschaftlichen Ungleichgewichten 54 1.3 Die personal-verhaltensorientierte Unternehmerforschung 58 1.3.1 Analyse und Bedeutung der Persönlichkeit des Unternehmers 59 1.3.2 Analyse und Bedeutung personenspezifischer Ressourcenkonstellationen 62 1.4 Neuere Ansätze der Unternehmerforschung 63 1.4.1 Die umweltbezogene Unternehmerforschung 64 1.4.2 Die institutionale Unternehmerforschung 65 2. Theoretische Grundlagen der Gründungsforschung 65 2.1 Die Forschung zur Gründerperson, zum Gründungsverhalten und zur Gründungsentscheidung 67 2.2 Die Forschung zu den Rahmenbedingungen der Unternehmensgründung 68 2.3 Die Forschung zum Gründungsunternehmen 71 3. Stand der frauenspezifischen Unternehmer- und Gründerforschung 72 3.1 Forschung zum Umfang und zur Entwicklung selbstst...

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