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Al-Ğuwaynīs Position im Disput zwischen Traditionalisten und Rationalisten

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Amir Dziri

Der muslimische Scholastiker Al-Ğuwaynī (gest.1089) lebte und wirkte in der als «formative Phase des Islam» (8.-12. Jahrhundert) bekannten Zeit. Diese wurde geprägt durch eine enorme theologische Dynamik, die zur Herausbildung diverser Denkschulen führte. Diese Arbeit zeichnet diese Entwicklung anhand der Ansätze Al-Ğuwaynīs nach und setzt diese in Bezug zu den Positionen der traditionalistischen und rationalistischen Strömungen. Weiter führt sie in die Grundfragen früh-islamischer Theologie ein, behandelt methodische Aspekte zur Hermeneutik der Offenbarung und vermittelt einen Eindruck islamischer Argumentation und Dialektik.

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Inhaltsverzeichnis

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I) FRAGESTELLUNG UND ZIEL ...................................................................... 9 1.) Einleitung ......................................................................................................... 9 2.) Quellenlage und Forschungsstand ................................................................. 12 II) BIOGRAPHIE AL-ǦUWAYNĪS .................................................................. 15 1) Zeithistorische Kontextualisierung ................................................................. 15 1.1) Politischer Kontext .................................................................................. 15 1.2) Der soziale Kontext .................................................................................. 17 2.) Das Leben al-Ǧuwaynīs ................................................................................. 20 2.1) Kindheit und Erziehung ............................................................................ 20 2.2) Das Wirken al-Ǧuwaynīs ......................................................................... 21 2.3) Al-Ǧuwaynīs Lehrer ................................................................................ 23 2.4) Al-Ǧuwaynīs Einfluss ............................................................................. 24 2.5) Al-Ǧuwaynīs Persönlichkeit ..................................................................... 24 3.) Werke ............................................................................................................ 26 III) AL-ǦUWAYNĪS POSITION IM ISLAMISCHEN RECHT ....................... 29 1.) Einführung ..................................................................................................... 29 2.) Die Quellen der Ableitung ............................................................................. 32 2.1) Der Koran ................................................................................................. 32 2.2) Die Tradition (as-sunna) .......................................................................... 39 2.3) Der Konsens (ʾiğmāʿ) ............................................................................... 44 2.4) Analogie (qiyās) und Deduktion (ʾistidlāl) .............................................. 48 3.) Konklusion ..................................................................................................... 49 6 IV) GRUNDFRAGEN DER SPEKULATIVEN THEOLOGIE ........................ 51 1.) Von der Jurisprudenz zur Theologie .............................................................. 51 2.) Determination und Willensfreiheit ................................................................ 55 2.1) Die Hintergründe der Kontroverse ........................................................... 55 2.2) Der Einzug des Determinismus ................................................................ 56 2.3) Die Verteidigung der Willensfreiheit ....................................................... 58 2.4) Das Konzept der Akquisition ................................................................... 60 3) Die Indifferenz von Gut und Böse .................................................................. 67 4) Konklusion ...................................................................................................... 69 V) DER STREIT UM DIE GÖTTLICHEN ATTRIBUTE ................................ 71 1.) Einführung ..................................................................................................... 71 2.) Das muʿtazilītsiche Prinzip des Monotheismus ............................................. 71 3.) Inwiefern hatte die christliche Trinitätslehre eine besondere Rolle bei der Herausbildung der muʿtazilītsichen Attributenlehre? ............................. 72 4.) Die miḥna ....................................................................................................... 74 5.) Der Siegeszug der Traditionalisten ................................................................ 75 5.1) Der Vorwurf des Anthropomorphismus ................................................... 78 6.) Al-Ǧuwaynīs Lehre von den Attributen ........................................................ 80 6.1) Essentielle Attribute (ṣifāt nafsiyyah) ...................................................... 80 6.2)...

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