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Prävention von Rückenbeschwerden in der stationären Krankenpflege

Evaluation eines Beratungsangebots

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Claudia Voelker

Rückenbeschwerden verantworten einen Großteil der Arbeitsunfähigkeit, Frühberentung und der dadurch entstehenden Kosten. Da die Krankenpflege eine besonders betroffene Gruppe ist, bietet die zuständige Berufsgenossenschaft ein Beratungsangebot zur Prävention von Rückenbeschwerden an. Dieses Angebot wurde retrospektiv evaluiert, wozu die Berater sowie die Projektleiter der teilnehmenden Kliniken mittels leitfadengestützter Interviews befragt wurden. Abzüglich methodischer Limitierungen zeigte sich, dass mit der Etablierung eines Projektmanagements und der Einführung verschiedener Maßnahmen die Beratungsziele erreicht wurden. Während die Ergebniskontrolle eine Schwachstelle bildete, bestätigte sich insgesamt gesehen das Konzept, Präventionsmaßnahmen über ein Projektmanagement einzuführen.

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Inhaltsverzeichnis

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1. Einleitung ................................................................................................... 17 1.1 Hintergrund und Zielsetzung der vorliegenden Arbeit ..................... 17 1.2 Aufbau der Arbeit .............................................................................. 19 2. Rückenbeschwerden – ein multidimensionales Problem in der stationären Krankenpflege ......................................................................... 21 2.1 Das Phänomen Rückenbeschwerden ................................................. 21 2.2 Prävalenz von Rückenbeschwerden .................................................. 26 2.2.1 Rückenschmerzen in der Allgemeinbevölkerung .................... 26 2.2.2 Rückenschmerzen bei Pflegekräften ........................................ 29 2.3 Folgen von Rückenbeschwerden ........................................................ 32 2.3.1 Fehlzeiten und Arbeitsunfähigkeit infolge von Rückenbeschwerden ................................................................. 33 2.3.2 Die Rolle von Rückenbeschwerden bei Berufskrankheiten und Frühberentung ................................................................... 38 2.3.3 Direkte und indirekte erzeugte Kosten durch Rückenleiden .. 41 2.3.4 Fazit: Rückenbeschwerden sind folgenschwer ......................... 43 2.4 Risiko- und Schutzfaktoren von Rückenbeschwerden ...................... 44 2.4.1 Körperlich-physische Risikofaktoren im Arbeitsumfeld ........ 45 2.4.2 Psychosoziale Risikofaktoren in der Arbeitswelt .................... 55 2.4.3 Außerberufliche individuelle Risikofaktoren .......................... 64 2.4.4 Zusammenhänge und Wirkungsmechanismen der Risikofaktoren .......................................................................... 70 2.5 Erstes Zwischenresümee: Rückenbeschwerden als vielschichtiges Geschehen in einer sich wandelnden Gesellschaft ............................ 72 3. Ergebnisse der Interventionsforschung zur Prävention von Rückenbeschwerden ................................................................................... 75 3.1 Aktives Training und Übungen ......................................................... 78 3.2 Information und (Rücken-)Schulungen ............................................. 84 3.3 Orthesen: Lumbalgurte und Schuheinlagen ..................................... 90 3.4 Ergonomisch ausgerichtete Maßnahmen .......................................... 96 3.5 Organisatorisch ausgerichtete Maßnahmen ...................................... 104 3.6 Multidimensional angelegte Interventionen ...................................... 108 14 3.7 Zweites Zwischenresümee: Fazit zu den Ergebnissen der Interventionsforschung ...................................................................... 113 4. Betriebliches Gesundheitsmanagement der Versicherungsträger ............. 117 4.1 Begriffe und Definitionen zur betrieblichen Gesundheitsförderung ....................................................................... 117 4.2 Die politische Auseinandersetzung mit betrieblicher Gesundheitsförderung ....................................................................... 120 4.3 Die gesetzliche Verankerung von betrieblicher Gesundheitsförderung ....................................................................... 121 4.4 Qualitätskriterien f...

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