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Prävention von Rückenbeschwerden in der stationären Krankenpflege

Evaluation eines Beratungsangebots

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Claudia Voelker

Rückenbeschwerden verantworten einen Großteil der Arbeitsunfähigkeit, Frühberentung und der dadurch entstehenden Kosten. Da die Krankenpflege eine besonders betroffene Gruppe ist, bietet die zuständige Berufsgenossenschaft ein Beratungsangebot zur Prävention von Rückenbeschwerden an. Dieses Angebot wurde retrospektiv evaluiert, wozu die Berater sowie die Projektleiter der teilnehmenden Kliniken mittels leitfadengestützter Interviews befragt wurden. Abzüglich methodischer Limitierungen zeigte sich, dass mit der Etablierung eines Projektmanagements und der Einführung verschiedener Maßnahmen die Beratungsziele erreicht wurden. Während die Ergebniskontrolle eine Schwachstelle bildete, bestätigte sich insgesamt gesehen das Konzept, Präventionsmaßnahmen über ein Projektmanagement einzuführen.

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4. Betriebliches Gesundheitsmanagement der Versicherungsträger 117

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117 4. Betriebliches Gesundheitsmanagement der Versicherungsträger Im Verlauf der vergangenen Jahrzehnte hat das Thema Gesundheit im berufli- chen Rahmen immer mehr an Stellenwert gewonnen. Nicht zuletzt aufgrund der bereits spürbaren Folgen der demographischen Entwicklung sind Prävention und Gesundheitsförderung sowohl in der politischen Diskussion als auch in der Ge- setzgebung inzwischen fest verankert. Die Vielzahl an Risikofaktoren für Rückenbeschwerden, die auf die berufliche Tätigkeit zurückzuführen sind, die hohe Prävalenz von Rückenbeschwerden in der arbeitenden Bevölkerung und die daraus entstehenden Kosten für die Ver- sicherungsträger scheinen allein Grund genug, dass sich diese Versicherungsträ- ger in der Prävention von Rückenbeschwerden von Arbeitnehmern engagieren. Inzwischen hat sich über die individuelle Primärprävention hinaus die Gesund- heitsförderung im Betrieb etabliert. Im gleichen Zuge werden Begriffe wie „Prä- vention“, „Gesundheitsförderung“, „betriebliches Gesundheitsmanagement“ z.T. synonym gebraucht, obwohl sie für verschiedene Schwerpunkte stehen. Um den Evaluationsgegenstand dieser Arbeit und seine Ziele einordnen zu können, sollen in diesem Abschnitt Begriffe geklärt werden, die es im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung zu unterscheiden gilt. Im Anschluss wird der politische und gesetzliche Hintergrund skizziert, der die entsprechen- den Maßnahmen der Versicherungsträger rechtfertigt. Um einen Einblick zu er- langen, wie das bisherige Engagement der Versicherungsträger zur betrieblichen Gesundheitsförderung konkret aussieht, werden die Ergebnisse der vorliegenden Dokumentationen dieser Aktivitäten berichtet. 4.1 Begriffe und Definitionen zur betrieblichen Gesundheitsförderung Auf der 1. Internationalen Konferenz zur...

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