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Prävention von Rückenbeschwerden in der stationären Krankenpflege

Evaluation eines Beratungsangebots

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Claudia Voelker

Rückenbeschwerden verantworten einen Großteil der Arbeitsunfähigkeit, Frühberentung und der dadurch entstehenden Kosten. Da die Krankenpflege eine besonders betroffene Gruppe ist, bietet die zuständige Berufsgenossenschaft ein Beratungsangebot zur Prävention von Rückenbeschwerden an. Dieses Angebot wurde retrospektiv evaluiert, wozu die Berater sowie die Projektleiter der teilnehmenden Kliniken mittels leitfadengestützter Interviews befragt wurden. Abzüglich methodischer Limitierungen zeigte sich, dass mit der Etablierung eines Projektmanagements und der Einführung verschiedener Maßnahmen die Beratungsziele erreicht wurden. Während die Ergebniskontrolle eine Schwachstelle bildete, bestätigte sich insgesamt gesehen das Konzept, Präventionsmaßnahmen über ein Projektmanagement einzuführen.

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8. Beschreibung der Stichprobe 153

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153 8. Beschreibung der Stichprobe 8.1 Die Berater der BGW In Studie I wurden alle neun Berater interviewt, die seit Beginn der Rückenbera- tung auf Basis freier Mitarbeit für die BGW tätig waren. Sechs waren weiblich, drei männlich. Zur Zeit der Befragung waren noch acht Berater für die BGW aktiv tätig. Die Berater konnten alle sowohl eine Berufsausbildung als auch einen akademischen Abschluss vorweisen. Allein sieben Berater hatten einen pflege- rischen Hintergrund und die Mehrzahl hatte Pädagogik (N=4) oder Psychologie (N=3) studiert. Darüber hinaus besaßen alle eine beratende oder lehrende Zusatz- qualifikation (vergl. Tab. 8.1). Tab. 8.1: Qualifikationen der Berater (N=9) Berufsausbildung N Studium N Sonstiges* N Krankenpflege 7 Pädagogik 4 Beratung 4 Physiotherapie 1 Psychologie 3 Pflegedozent 3 Kaufmännisch 1 Soziologie 1 Erwachsenenbildung 2 MPH 1 Systemische Therapie 2 * Mehrfachnennungen möglich 8.2 Die Projektleiter aus den Einrichtungen Aus Ressourcengründen wurde die Stichprobengröße der Projektleiter aus den teilnehmenden Kliniken für Studie II im Vorfeld auf 50% der jeweils abgeschlos- senen, laufenden und abgebrochenen Prozesse festgelegt. Nach der ersten Befra- gung zeigte sich, dass die Angaben der Berater im Interview (53 abgeschlossen, 12 laufend und 17 abgebrochen) und die Beraterprotokolle (50 abgeschlossen, 14 laufend und 17 abgebrochen) zur Verteilung auf diese drei Gruppen nicht voll- ständig übereinstimmten (vergl. Tab. 8.2). Die Berater wurden daraufhin schrift- lich gebeten, den Kliniken den entsprechenden Status zum Zeitpunkt der Er- hebung im Oktober/November 2006 zuzuordnen, wodurch...

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