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Politische Philosophie eines modernen Idealismus

Ideologiekritik, Politikwissenschaft, Staatsdenken

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Wolfgang Caspart

Ein moderner Idealismus stützt sich auf den transzendentalen Charakter der wissenschaftlichen Axiomatik wie auf die indeterministischen Ergebnisse der modernen Naturwissenschaften. Die Flucht in die Ideologie, Utopie oder Dogmatik hat nur derjenige nötig, welcher zur Transzendierung unfähig ist. Die Zusammenfassung und Einordnung der empirischen Theorien, Teilwerte und einzelreligiösen Bekenntnisse erfolgen durch ihre Überhöhung in den höchsten Ideen. Der Mangel an dem hierzu erforderlichen hermeneutischen Verständnis zwingt zu Ersatzvorstellungen in Form beliebig verabsolutierter empirischer Theorien oder Hypothesen, Teilwerte und konfessioneller Dogmen. Diese kommen nicht wissenschaftlich, sittlich oder göttlich geboten zustande, sondern werden willkürlich gesetzt. Der Realismus in der Lebensbewältigung bis hin zur Politik liegt in der gekonnten transzendentalen und ethischen Handhabung beschränkter Modelle.

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Literaturverzeichnis 156

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175 LITERATURNACHWEIS A Pais ABRAHAM: Raffiniert ist der Herrgott. Albert Einstein. Eine wissen- schaftliche Biographie. Verlag Vieweg, Braunschweig 1986. Peter ACKERMAN & Christopher KRUEGLER: Strategic Nonviolent Conflict (dt. “Strategie des gewaltlosen Konfliktes”). Praeger Press, Westport Con- necticut 1994) ARD, Sendung vom 26.11.1975. Albertus Magnus: Liber de quinque universalibus (dt. „Buch über die fünf All- gemeinbegriffe“). Nach 1524 entstanden, Erstausgabe 1490. Opera omnia, Band I von Manuel Santos NOYA. Albertus Magnus Institut, Bonn 1974. Edward Neville da Costa ANDRADE: An Approach to Modern Physics (Dt. “Eine Annäherung an die moderne Physik“). Verlag Doubleday, New York 1957. Hans Herbert von Arnim: Wie aus der Krise eine Chance werden kann. Frank- furter Allgemeine Zeitung vom 11.2.2000. Zitiert aus dem Deutschland- Journal, Hamburg 2000(a). Hans Herbert von ARNIM: Vom schönen Schein der Demokratie. Politik ohne Verantwortung - am Volk vorbei. Verlag Droemer, München 2000(b). Hans Herbert von ARNIM: Das System. Die Machenschaften der Macht. Droe- mer Verlag, München 2001. Hans Herbert von Arnim: Vom schönen Schein der Demokratie. Politik ohne Verantwortung - am Volk vorbei. Um ein aktuelles Nachwort erweiterte voll- ständige Taschenbuchausgabe. Verlag Droemer Knaur, München 2002. Aurelius AUGUSTINUS: De civitate Dei (dt. „Über den Gottesstaat“). Entstan- den 413-426. Übersetzt von Wilhelm THIMME. 2. Auflage, Deutscher Ta- schenbuchverlag, München 1982. Marcus Aurelius Antoninus (Mark Aurel): Selbstbetrachtungen. Entstanden ab 172 „Ta eis heauton“ (griech.), Ad se ipsum (lat.). Übersetzt aus dem Griechi- schen von C. F. Schneider. Magnus-Verlag, Essen 2003. B Peter BACHRACH: Die...

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